Die Achtung des Mannes durch die Frau: eine Voraussetzung für Kultur

Weibliche Vernunft wird hochgepriesen, ist aber in der Realität oft ein Fremdwort. Den Mann gefügig zu machen, das scheint heute das Ziel zu sein und meint, Macht auszuüben, den Mann beherrschen zu kön­nen – genau die Umkehr also von dem anzustreben, was Frauen den Männern seit langem aus einer "Opferposition" heraus vorwerfen. Frauen wollen bewußt vom "Opfer"- zum "Täter"status hinüber­wech­seln, auch wenn sie letzteren mehr oder weniger versteckt schon lange hatten.
Viele Frauen wirken heute nicht mehr glaubwürdig. Ihre Ziele und Forderungen an den Mann widersprechen ihrem eigenen Verhalten. Wenn Frauen von sich behaupten, die zärtlicheren, sensibleren, wahr­haftigeren, ja besseren Menschen zu sein, müssen sie dies zunächst einmal unter Beweis stellen. Die jahrtausendealte "Aufopfe­rung", die ökonomische Abhängigkeit, und auch die Unter­werfung unter den Mann sind allesamt noch lange kein Beweis für die Existenz dieser selbstgepriesenen weiblichen Tugenden.

Frauen leben heute in der Illusion, sie könnten ein Kind allein – ohne Vater – aufziehen. Oder sie lassen sich künstlich befruchten und tun nichts anderes, als dem Kind das väterliche und männliche Prinzip vorzuenthalten. Mitunter lassen sie sich gar nach dem Tod des Gatten noch befruchten – um ihn sozusagen "weiterleben" zu lassen –, sind aber im Grunde davon überzeugt, daß es den Mann gar nicht braucht. So handeln Frauen heute oft selbstgerecht und egoman. Daß ein Kind dringend beide Elternteile braucht, davon scheinen viele Frauen nichts mehr zu wissen.
Auch nach der Scheidung soll der Vater nur ein Besuchsrecht erhalten, das den Bedürfnissen der Frau – und nicht demjenigen des Vaters oder der Kinder – entgegenkommt. Am liebsten würden sie dieses Besuchsrecht ganz gestrichen wissen. Sie sprechen schlecht über den Vater und wundern sich, wenn ihr Sohn zu stottern beginnt. Da er sich als männliches Wesen mit der mütterlichen Entwertung des Männlichen identifiziert, kann dies nicht ohne Folgen auf seine Aggres­sions­entwick­lung und seinen Selbstwert bleiben.
Die enormen Zahlungsforderungen von Frauen nach der Scheidung zeugen von einer weiblichen Gier, die ihresgleichen sucht, sowie von zahlreichen Widersprüchen, die Frauen aber nur ungern akzeptieren: Vor der Scheidung waren sie gegen die intensive Arbeit und das Geld­verdienen ihres Gatten, nach der Scheidung sind sie plötzlich dafür. Das läßt vermuten, daß sie eben doch nur am lieben Geld, nicht aber am Wohlbefinden des Mannes und Vaters ihrer Kinder interessiert sind.

Auch über ihren Nachwuchs wollen Frauen allein entscheiden. Der Mann soll kein Wörtchen zu sagen haben. Werden Frauen schwanger, informieren sie den Vater oft erst nach der Abtreibung. Wenn der Vater des abgetriebenen Embryos nun nachträglich depressiv wird, weil man auch einen Teil von ihm abgetötet hat, und er die Frau gerne geheiratet hätte, hätte er das gewußt, kommt die Frau aus dem Staunen nicht mehr heraus. Jetzt aber ist es zu spät. Die Depri­miert­heit ihres Freundes wird sie jedoch schnell mit anderen Dingen in Zusammenhang bringen. So ist sie wieder aus dem Schneider.