Es gehört offenbar zum Frauenbonus, daß die Frau sich alle Freiheitsrechte der Anmache dem Mann gegenüber herausnehmen darf.
Es wird nicht gefragt, wie viel der Mann ertragen kann. Einzig und allein zählt die Freiheit der Frau, sich in der Welt so zu bewegen, wie es ihr gefällt.
Mit durchsichtigen Blusen, Mini-Jupes, hautengen Pullis, büstenhalterlos und mähneschwingend stolzieren die Frauen an den übererregten Männern vorbei.
Frauen finden die aufreizende Mode ganz normal und harmlos noch dazu.
Dem Mann wird Appetit gemacht, der Speck durchs Maul gezogen, um ihn, falls er anbeißen sollte – entrüstet und empört über so viel Begehrlichkeit –
in hohem Bogen von sich zu stoßen. Dann wird über den Mann triumphiert: Wieder gibt es Beweise dafür, daß Männer nur am Sex interessiert sind, daß
sie sich doch nur am Körper der Frau abreagieren wollen. Was für abartige Wesen die Männer sind.
Im Klartext: Eigenverantwortung ist ein Fremdwort, Männer allein haben alle Verantwortung. Sollten sie dann noch handgreiflich
werden oder sich verbal zu einem erotisch-sexuellen Bewunderungssatz hinreißen lassen, droht ihnen die Festnahme durch die Polizei. Derweil sich Frauen alles erlauben dürfen.
Frauen spielen mit den Männern wie mit einem Spielzeug, das man wegwirft, sobald es überflüssig ist. Man braucht sie nur für die eigene Selbstbestätigung, als positives Echo.
Dann sollen sie still sein. Eine Frau mit einer positiven weiblichen Identifikation aber würde sich niemals so zeigen.
Eine wirklich selbstbewußte Frau hat das nicht nötig, es wäre unter ihrer Würde.