Das kleine Ferkel und der kleine Igel hatten immer geglaubt, es könnte ihnen gar nicht besser gehen.
Doch dann klebt jemand über Nacht ein Plakat an ihr Häuschen, auf dem geschrieben steht:
"Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas!" Also machen sie sich auf den Weg, um Gott zu suchen ...
Das Buch klärt Kinder auf humorvolle Weise über die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam auf.
Die Frage, ob einem religionsfreien Kind "etwas fehlt", wird dabei aus der Perspektive des weltlichen Humanismus beantwortet:
"Und die Moral von der Geschicht': Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht ..."
Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil, geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller, Musiker und Sozialwissenschaftler.
Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen der Roman "Stollbergs Inferno"
("ein philosophischer Groschenroman über die Hölle die Revolte und das Absurde", 2003),
die philosophische Grundlagenschrift "Manifest des evolutionären Humanismus.
Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur" (2006), das satirische Lexikon "Die Kirche im Kopf – Von Ach Herrje!
bis Zum Teufel" (2007) und das Kinderbuch "Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel" (2007).
Als naturalistisch denkender Philosoph gilt er als einer der prominenten deutschsprachigen Vertreter der
"Brights-Bewegung".
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sowie Wikipedia
Hart, aber fair
Ferkel und Igel machen sich im Janosch-Stil auf, um Gott kennenzulernen, und stoßen mit ihren arglos-kritischen Fragen auf Empörung der Kirchenvertreter.
Das Buch setzt sich kritisch mit den Vertretern der Religionen auseinander, in einem Stil, mit dem in
"Der kleine Prinz" Könige, Militärs, Geschäftsleute... karikiert werden.
Angegriffen wird aber nicht Glaube an sich, sondern der Alleinvertretungsanspruch von Religionsvertretern, ihre Forderung nach Gehorsam, Denkverbote und leere Rituale.
Das Problem ist, dass dies in unserem Kulturkreis so miteinander verbunden ist, dass ein Glaube mit Sanftmut und Toleranz dazwischen wenig Gehör findet,
so dass (in unserem Kulturkreis) der Anschein entsteht, dass es nur solche Missglauben oder gar keinen Glauben geben könnte.
Das Bundesministerium für Jugend usw. wollte das Buch als "jugendgefährdend" auf den Indes setzen lassen (was kontraproduktiv zur guten Reklame wurde).
Der Antrag wurde am 6. März 2008 von der Prüfstelle abgelehnt.
Bezeichnend für das Ministerium ist, dass (obwohl alle drei monotheistischen Religionen gleich kritisch
behandelt werden) als Angriffspunkt für ein Verbot ein angeblicher Antisemitismus herausgegriffen wird.
Mit der Keule ist halt in Deutschland am leichtesten etwas zu diskreditieren.
Hat aber eben diesmal nicht funktioniert.
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