© Melanie Oerter, 12/95
Katzengleich bewegte ich mich durch den dunklen Raum. Nur ein schwacher Strahl des Mondlichts fiel durch das Oberlicht. Aber das machte mir nichts aus. Ich hatte die Pläne gut genug studiert, um mich blind zurechtzufinden. Nur noch zwei Schritte. Jetzt! In dem Moment, als ich die Hand nach dem Diamanten ausstreckte, schrillte die Alarmglocke, und etwas fiel von der Decke auf mich herab. Ein Netz? Ich schlug mit beiden Armen um mich und versuchte mich freizukämpfen ...
Aber schon bald sah ich klarer, denn es war keineswegs dunkel. Im Gegenteil, für die meisten Menschen war der Tag längst angebrochen. Das Netz war meine Bettdecke und die Alarmglocke das Telefon. Ich war erleichtert, keine Meisterdiebin zu sein und kroch verschlafen aus dem Bett, um das Telefon zu suchen, das gnadenlos im Dreiklangton weitertrillerte. Als ich es gefunden hatte, räusperte ich mich kurz, ehe ich den Hörer abnahm. Man weiß ja nie ...
"Sibylle Schade?!"
"Schönen guten Morgen!" Mama!
"Sag bloß, ich habe dich geweckt."
"Oh, aber n..."
Das Nein blieb mir im Halse stecken. Die Wette!
"Äh, ... ja, hast du."
"Wie bitte? Weißt Du eigentlich, wie spät es ist?"
Ich gähnte. Jetzt brauchte ich ja nicht mehr so zu tun, als wäre ich quietschfidel.
"Du wirst es mir bestimmt sagen."
"Es ist halb neun! Ich habe heute schon eine Maschine Wäsche gewaschen und aufgehängt. Und das Fräulein Tochter räkelt sich noch immer in den Federn. Hast Du denn heute keine Vorlesungen?"
Ich verdrehte die Augen. Auch das noch!
"Doch!"
"Das GLAUBE ich einfach nicht! Dein Vater und ich schuften und den Buckel krumm, damit du ..."
Ich legte den Hörer auf die Couch und ging duschen. Schließlich war es keine Bedingung der Wette gewesen, meiner Mutter zuzuhören. Als ich wenig später aus der Dusche stieg, horchte ich kurz in den Telefonhörer. Es war niemand mehr dran. Ich legte auf und zog mich an.
Im Bus zur Uni fragte ich mich, ob ich nicht vielleicht doch um einen etwas kleineren Einsatz hätte wetten sollen. Wenn ich es schaffte, würde Uli unseren gemeinsamen Frankreich-Urlaub bezahlen. Wenn nicht, dann ich. Für Uli wäre das kein großes Problem. Er verdiente gut in seiner überkandidelten Werbeagentur. Aber ich war meistens knapp bei Kasse. Ich musste die Wette gewinnen, sonst könnte ich mich gleich nach einem Job für die Semesterferien umsehen. Gestern abend hatte mich die Aussicht auf einen Gratisurlaub gelockt.
Die Wette war zustande gekommen, weil ich Uli – wieder einmal – vorgeworfen hatte, dass er sein Geld mit Lügen verdiene. "Du lügst jeden Tag!" hatte ich gesagt. "Du lügst den Leuten vor, welche wunderbaren Eigenschaften dieses oder jenes Produkt hat. Zum Beispiel neulich diese Creme ... Cellubex oder so. Du behauptest, dass das Zeug gegen Cellulite wirkt, und alle glauben daran. Aber Du weißt genau, dass das gelogen ist. Wenn dem so wäre, dann wäre es ein Medikament und rezeptpflichtig."
"Unsinn!" hatte Uli geantwortet. "Es ist ein neues Produkt. Vielleicht hilft dieses wirklich ...?" bemerkte er lahm.
"Ach, erzähl' mir doch nichts! Du lügst die Leute an und wirst dafür bezahlt, dass sie dir glauben."
Da war Uli sauer geworden.
"Hör doch endlich mal auf mit deinem blöden Gequatsche von Lügen und Wahrheit und Ausbeutung und Betrug. Du trägst schließlich auch keinen Heiligenschein. Du schwindelst doch selbst von morgens bis abends."
"ICH? ICH SCHWINDELE?"
Uli hatte kurz nachgedacht und dann begonnen aufzuzählen: "Zum Beispiel erzählst du deiner Mutter, dass Du als Bürohilfe in einer Firma arbeitest, obwohl du zweimal die Woche nachts in einer Bar bedienst ..."
"Das habe ich ihr nur nicht erzählt, damit sie sich keine Sorgen macht, weil ich nachts allein mit dem Fahrrad nach Hause fahre!" Ich fand, das konnte man mir wirklich nicht vorwerfen. "Du lässt dich am Telefon verleugnen, wenn diese Sylvia dran ist ..."
"Die kennt mich immer nur, wenn sie Seminare blaugemacht hat und die Unterlagen von mir ausleihen will."
"Weißt du was? Du würdest es keine 24 Stunden aushalten, die Wahrheit zu sagen – heilige Sybille."
"Nichts leichter als das! Ich bin sowieso ehrlich!"
Uli hatte hinterhältig gegrinst und gefragt:
"Um was wollen wir wetten?"
Mir war so schnell nichts eingefallen.
"Na, um was? Ich weiß ..." hatte Uli gemeint.
Dann hatte er den Vorschlag mit dem Urlaub gemacht, und ich hatte eingeschlagen. Natürlich konnte ich einen Tag lang ehrlich sein. Wenn's sein müsste auch länger, aber das sagte ich lieber nicht. Nun, es war ja wirklich nicht so schwer. Zwar hätte ich mir Mamas Geschrei heute morgen mit einer Notlüge ersparen können, aber ich hatte ja auch so eine Lösung gefunden.
Der Bus hielt an der Uni. Ich sah auf die Uhr. Das Linguistikseminar, das ich heute morgen verschlafen hatte, war gerade zu Ende, die nächste Veranstaltung würde erst in einer halben Stunde beginnen. Zeit genug für einen Kaffee. In der Cafete hatte sich eine lange Schlange im Gang vor dem Kaffeeautomaten gebildet. Ich stellte mich hinten an und hing meinen Gedanken nach. Plötzlich hörte ich hinter mir eine Stimme:
"Sieh mal einer an! Wenn DAS man nicht Frau Schade ist ..."
Augen schließen, tief durchatmen, das war Feldmann, mein Linguistikprof. Ich drehte mich um und lächelte freundlich:
"Guten Morgen, Herr Dr. Feldmann."
"Was hat Sie denn heute morgen davon abgehalten, in meinem Seminar zu erscheinen. Eine Reifenpanne? Die werte Frau Mama erkrankt?"
"Ich habe gar kein Auto, und meiner Mutter schien es heute morgen ganz gut zu gehen."
"Nun?"
"Ich habe geschlafen."
Das war ehrlich. Wir näherten uns dem Kaffeeautomaten. Bis zur Kasse war ich hinter der Absperrung gefangen, selbst wenn ich mich plötzlich gegen einen Kaffee entschieden hätte. Und natürlich ließ Feldmann nicht locker. "Ihr Wecker hat wohl versagt?"
Ich seufzte. "Nein, ich habe ihn nicht gestellt."
Ich stellte meine Tasse unter die Düse für Kaffee und drückte auf den Knopf.
"Und warum nicht?" Feldmann war wirklich penetrant.
Die Tasse war voll, aber es stand noch jemand vor mir an der Kasse. Ich würde es nicht schaffen, ohne ehrliche Antwort zu verschwinden.
"Ich hatte keine Lust."
Da ich wusste, dass er doch nicht aufgeben würde, fuhr ich freiwillig fort:
"Um ehrlich zu sein: Rein inhaltlich genügt es, nur jedes zweite Mal in Ihr Seminar zu gehen, da sie ja doch jedesmal eine Dreiviertelstunde lang wiederholen, was Sie beim letzten Mal gemacht haben und danach – aus Zeitmangel – nicht mehr viel Neues kommt."
"Eins zwanzich!" krähte die Kassiererin.
Ich drückte ihr das Geld in die Hand und suchte das Weite, ehe Feldmann Worte finden konnte.
Eigentlich hatte ich vorgehabt, meinen Kaffee gemütlich in der Cafete zu trinken. Aber jetzt war ich auf der Flucht und machte mich – für meine Verhältnisse ungewöhnlich früh – auf den Weg zum Seminarraum. Es war noch niemand da, und so vertiefte ich mich in aller Ruhe in meine Zeitschrift. Kurz vor Seminarbeginn fiel ein Schatten auf meinen Lesestoff. Ich blickte auf und seufzte im nächsten Moment innerlich. Sylvia!
"Hi! Hab' gestern abend bei dir angerufen. Hat Dein Lover dir nicht ausgerichtet, dass du zurückrufen solltest?" Sie drehte ihren albernen Girlie-Zopf um den Zeigefinger und sah erwartungsvoll auf mich herab.
Die richtige Antwort wäre jetzt gewesen: "Bin zu spät nach Hause gekommen, um noch zurückzurufen." Statt dessen hörte ich mich sagen:
"Doch, hat er. Ich habe aber angenommen, dass du anrufst, damit ich dir heute meine Notizen vom Seminar bei der Möller mitbringe."
Sylvia sah mich verblüfft an. "Stimmt genau. Aber ..."
"Siehst Du, und ich dachte, da du deine Notizen auch nie rausrückst und dich auch sonst nie bei mir meldest, bitte ich meinen Freund lieber, dir zu sagen, ich sei nicht zu Hause." Sylvia starrte mich an.
"Also, wenn das so ist ... Mein Gott, was bist Du für eine egoistische Ziege!"
Sie drehte sich um und verzog sich in die am weitesten entfernte Ecke des Raumes, von wo aus sie mir während des Seminars immer wieder wütende Blicke zu warf. Ich war ziemlich sicher, dass Sylvia mich nie wieder wegen Seminarunterlagen belästigen würde.
Auf dem Weg zur Mensa traf ich meine Freundin Christa.
"Hi, Bille. Alles klar?"
"Och, geht so."
Christa hatte auffallend gute Laune.
"Gehst du zum Essen?" fragte sie, "Karin kommt auch."
Wir reihten uns gemeinsam wieder einmal in eine Schlange ein. Diesmal vergewisserte ich mich sorgfältig, dass weder vor noch hinter mir jemand zu Stehen kam, der mir irgendwie gefährlich werden konnte. "Is irgendwas?" fragte Christa.
"Hab' heut' nen schweren Tag."
Stillschweigen war natürlich teil der Vereinbarung. Ich konnte auch meine beste Freundin nicht einweihen. Notfalls durfte ich ausnahmsweise lügen. Wir waren noch nicht weit in der Schlange vorangekommen, als uns Karin zur Begrüßung auf die Schultern tippte. Offenbar hatte sie ein neues Kleid. Ich dachte nur: "Oh, bitte frag' nicht!" Zu spät.
"Wie findet ihr mein neues Kleid?"
Karin trat einen Schritt zurück und drehte sich einmal um die eigene Achse. Ein Blick in Christas Gesicht bewies mir, dass wir uns in dieser Frage einig waren. Wir zögerten.
"Geil, was?"
Christa nickte: "Tolle Farbe. Gute Qualität. Echt schön."
Karin lachte froh.
"Und was meinst Du, Bille?"
"Also, das Kleid ist schön ..."
"Aber ...?" fragte sie alarmiert.
"Es steht dir nicht."
Christa betrachtete aufmerksam ihre Schuhspitzen.
"Was stimmt nicht damit?" bohrte Karin.
"Bille, ..." Christa war etwas unruhig.
"Also, wenn du es unbedingt wissen willst ... Es ist mindestens eine Nummer zu klein und zehn Zentimeter zu kurz. Und die Farbe ist zwar schön, aber viel zu grell für dich. Macht dich zu blass!"
Karin schnaubte.
"Na, vielen Dank! Vielleicht solltest du mal in den Spiegel sehen und dir anschauen, wie du manchmal rumläufst. Bist auch nicht gerade ein Supermodel."
Sie drehte sich um und rauschte ab. Während ich noch murmelte: "Hab' ich ja auch gar nicht behauptet", ging Christa Karin nach. Bald war sie wieder da.
"Musste das denn sein?" fragte sie vorwurfsvoll.
"Dir hat es doch auch nicht gefallen. Das hab' ich dir doch angesehen" versuchte ich mich zu rechtfertigen.
"Ja, schon, aber ..."
"Na, also. Ich war nur ehrlich. Schließlich hat sie mich gefragt."
Christa war ärgerlich.
"MICH hat sie auch gefragt. Ehrlichkeit ist ja schön und gut, aber vielleicht nicht um jeden Preis. Ich glaube, sie ist ziemlich verletzt."
In diesem Augenblick sah ich Jens Urban auf uns zu kommen. Ich stieß Christa in die Rippen, die sofort ihr süßestes Lächeln aufsetzte. Jens Urban war der Mann ihrer Träume. Ich freute mich über die Gelegenheit, vom Thema abzulenken.
Nach dem Mittagessen hatte ich nur noch ein Seminar, in dem ich zum Glück niemanden kannte, und danach machte ich mich eiligst auf den Weg zur Bushaltestelle. Ich hatte Uli versprechen müssen, den Tag nicht absichtlich fern jeder Zivilisation zu verbringen. Ich musste mich verhalten wie immer. Normalerweise hätte ich VIELLEICHT nach dem Seminar noch einen Kaffee getrunken, aber damit hatte ich ja heute schon schlechte Erfahrungen gemacht. Außerdem musste ich noch einkaufen, und so war es sicher nicht gemogelt, wenn ich jetzt den Lebensmittelmarkt ansteuerte. Es half mir nicht.
"Bille! Bille!" hörte ich eine helle Frauenstimme rufen, während ich zwei Salatgurken in den Händen wog. Taubstellen war wahrscheinlich auch gegen die Ehrlichkeitsvereinbarung, also drehte ich mich um.
"Ach, Anja. Was für ein Zufall!"
"Ja, nicht wahr? Gut, dass ich dich treffe! Ich wollte dich sowieso anrufen. Ich muss dir was erzählen. Hast Du nach dem Einkaufen noch irgendwas vor?"
Ich überlegte fieberhaft. Mist, nein, hatte ich nicht! Hieß das, ich müsste es zugeben? Das musste ich wohl:
"Nein," sagte ich schweren Herzens. "ich habe nichts vor."
Eigentlich zählte auch Anja zu meinen Freundinnen, aber wenn sie diese gehetzte und fast weinerliche Stimme hatte, dann wusste ich schon genau, was los war.
"Oh, gut." Anja klang erleichtert. "Dann können wir ja gleich irgendwo was trinken gehen. Ich kauf' nur schnell ein paar Kleinigkeiten ein. Wir treffen uns dann an der Kasse, ja?"
Weg war sie. Ich verfluchte diese blöde Wette, aber sie jetzt zu brechen und den Urlaub zu bezahlen, das konnte ich mir einfach nicht leisten. Und Uli heute abend anzulügen wäre ja wirklich mies gewesen. Meinem Schicksal ergeben warf ich wahllos ein paar Dinge in meinen Einkaufswagen und trottete zur Kasse wie ein Schaf zur Schlachtbank. Auf der anderen Seite wartete Anja schon ungeduldig auf mich.
Wir hatten nicht einmal etwas zu Trinken bestellt, als sie bereits loslegte, und zwar – natürlich – mit einer Frage.
"Weißt Du, was Roland sich wieder geleistet hat?"
"Ich nehme an er ist über nacht nicht nach Hause gekommen und hat zugegeben, dass er bei einer anderen war."
Anja hatte schon Luft geholt, um mir zu erzählen, was Roland sich geleistet hatte, hielt aber doch inne.
"Wie?" fragte sie irritiert. "Woher weißt Du das?"
Ich zuckte die Schultern.
"Hab' ich geraten. Kommt ja schließlich alle zwei bis drei Wochen mal vor."
Anja machte ein vorwurfsvolles Gesicht.
"Wie Du das sagst! So gleichgültig. Als ob es dich gar nicht interessiert."
"Das tut es auch nicht. Nicht mehr. Ehrlich gesagt langweilen mich deine Roland-Geschichten zu Tode. Jeder weiß, dass er untreu ist. Er macht ja nicht einmal ein Geheimnis daraus. Schieß ihn ab oder hör auf, dich zu beklagen. Du nervst allmählich."
Tränen traten in Anjas Augen.
"Ich dachte, du bist meine Freundin ..."
"Das bin ich auch. Deshalb sage ich dir ja, wie es ist."
"Na prima," murmelte Anja. "So eine Freundin habe ich mir immer gewünscht."
Sie stand auf und ging, noch bevor die Bedienung unseren Tisch erreichte, um unsere Bestellung aufzunehmen.
Als ich nach Hause kam, fühlte ich mich schlecht. Ich hatte es mir heute so ziemlich mit jedem verdorben, mit dem ich gesprochen hatte. Nur bei Christa war ich mir nicht so sicher. Wenigstens war Uli noch nicht zu Hause. Vielleicht hätte er mein Wahrheitsgelübde ausgenutzt und mir neugierige Fragen gestellt. Aber seine Werbeagentur ließ ihn ja selten vor der Tagesschau entwischen, so dass ich mich noch ein wenig in Sicherheit wiegen konnte.
Ich hatte mich gerade auf der Couch ausgestreckt, als das Klingeln des Telefons mich zusammenfahren ließ. Welches Unheil kam nun wieder auf mich zu? Hatte ich überhaupt noch Freunde, die mich anrufen würden? Offenbar nicht, es war nur Uli.
"Hallo, Schatz. Wie war dein Tag?"
"Och, anstrengend, würde ich sagen."
"Warst Du ehrlich?"
"Ja!" antwortete ich wahrheitsgemäß.
"Na prima! Du, ich schaff' es nicht mehr, vor neun zu Hause zu sein. Soll ich von unterwegs eine Pizza mitbringen?"
"Ich hab' zwar eingekauft, aber du könntest trotzdem eine Pizza mitbringen."
"O. k., Süße, bin in einer Stunde da!"
Mit einem zufriedenen Grinsen legte ich den Hörer auf. In einer Stunde war meine Wahrheitsfrist abgelaufen. Schön, dass er nicht eher nach Hause kommen konnte. Ich deckte den Küchentisch und stellte sogar Kerzen hin. Es sollte ein gemütlicher Abend werden. Auch Uli war guter Laune als er nach Hause kam, obwohl ihn die Wette wohl viel Geld kosten würde.
"Gibt Schlimmeres," meinte er leichthin. "Aber, gib's zu, Schatz: es ist dir doch bestimmt schrecklich schwer gefallen, einen ganzen Tag lang wirklich ehrlich zu sein." Ich warf unauffällig einen Blick auf die Küchenuhr über seinem Kopf. Es war zehn nach neun. Die vierundzwanzig Stunden waren seit zehn Minuten vorbei.
"Nö," antwortete ich glücklich. "Es war ü-ber-haupt kein Problem."