Sieger Verlierer
Ein Sieger arbeitet härter und hat mehr Zeit. Ein Verlierer ist immer zu beschäf­tigt, um das Erforderliche zu tun.
Ein Sieger geht ein Problem direkt an – und kommt durch. Ein Verlierer umgeht ein Problem – und kommt nie daran vorbei.
Ein Sieger verpflichtet sich. Ein Verlierer macht Versprechun­gen.
Ein Sieger weiß wo er kämpfen und wo er nachgeben soll. Ein Verlierer gibt nach, wenn er nicht nachgeben sollte, und hält an dem fest, was keinen Kampf wert ist.
Ein Sieger fühlt sich stark genug, freundlich zu sein. Ein Verlierer ist selten freundlich. Er ist entweder schwach oder mitunter ein kleiner Tyrann.
Ein Sieger hört zu und will verstehen. Ein Verlierer wartet darauf, daß er sprechen kann.
Ein Sieger respektiert die Leute, die tüchtiger sind als er selbst und versucht etwas von ihnen zu lernen. Ein Verlierer erkennt Tüchtigkeit anderer nicht an. Er versucht Schwächen zu finden.
Ein Sieger erklärt. Ein Verlierer redet sich heraus.
Ein Sieger fühlt sich für mehr, als nur seine eigene Arbeit, verantwortlich. Ein Verlierer sagt: ich tue nur meine Pflicht.
Ein Sieger regelt sein Tempo selbst. Ein Verlierer hat nur zwei Tempostufen: das Hysterische und das Apathische
Ein Sieger nutzt die Zeit, um besser zu werden. Ein Verlierer nutzt die Zeit, um Kritik vorzubeugen.
Ein Sieger hat den Mut Fehler zu begehen, um besser zu werden. Ein Verlierer unterläßt eine Handlung aus Furcht vor Fehlern oder Kritik.
Ein Sieger konzentriert sich auf Chancen. Ein Verlierer konzentriert sich auf Probleme.
Ein Sieger zielt auf Lösungen ab. Ein Verlierer sucht Ausreden.

Und wo stehst Du?

Quelle: Motivation 5/98