freenet Breitband GmbH
Postfach 2120
24020 Kiel
2009-11-14
Damen und Herren,
Sie haben keinen Anspruch auf die geforderte Summe.
Begründung:
Wie aus den bisherigen Vorgängen ersichtlich, hatte ich meinen DSL-Vertrag form- und fristgerecht gekündigt, so dass der Vertrag zum 5.9. auslaufen musste. Durch Ihr Verschulden hatte ich noch zu diesem Zeitpunkt keine Bestätigung über das korrekte Ende des Vertrags, so dass ich nicht nahtlos auf den Folgeanbieter übergehen konnte.
Da es mir und meiner Familie nicht zumutbar war, unbestimmte Zeit auf den Internetzugang zu verzichten, durfte ich ihn mir weiterhin verschaffen und die Kosten Ihnen als Verursacher in Rechnung stellen.
Durch meinen neuen Vertrag bei der Telekom bekomme ich jetzt dort Telefon- plus DSL-Flat zum gleichen Preis, wie vorher Telefon-Flat allein. D.h., DSL kostet mich nichts mehr extra. Die DSL-Kosten vom 6.9. bis zum Beginn des Folgevertrags sind folglich reine Zusatzkosten und nach dem Verursacherprinzip von Freenet zu tragen.
Die (auch für Sie) kostengünstigste Lösung war zweifellos, Ihre Leitung unentgeltlich weiter zu nutzen. Dieses Verfahren habe ich in meinen Einschreiben vom 24.8. und 1.9. angekündigt, und Sie haben dem nicht widersprochen. Dass ich Ihre Lastschrift (die ich Ihnen im Einschreiben vom 24.8. ausdrücklich untersagt habe) nicht sofort nach Eingang habe zurückbuchen lassen war keine Zustimmung, sondern lag an Ihrer erpresserischen Drohung in der Rechnungs-Mail, dass dies zu einem Abschalten der Leitung führen könnte.
Ich habe Sie mit Fax vom 10.10. aufgefordert, mir die Rechnung bis 31.10. zu erstatten. Da Sie die Frist verstreichen ließen, durfte ich zurückbuchen lassen, ohne dass Sie mir dafür Kosten in Rechnung stellen können.
Ich fordere Sie also hiermit auf, Ihre Forderung zu streichen.
Sollten Sie mich nach Zugang dieses Einschreibens auch nur einmal noch damit belästigen, werde ich ohne weiteres Anschreiben auf Ihre Kosten einen Anwalt nehmen, der meine Rechte durchsetzen wird.
Falls Sie wegen des Vorgangs einen negativen Eintrag bei der Schufa veranlassen, werde ich außerdem Strafanzeige wegen Kreditgefährdung nach STGB §187 erstatten. (Eine Anzeige wegen des Telefonterrors haben Sie ja schon.)
Dadurch, dass sie auf meine Kündigung und zahlreiche weitere Schreiben nicht bzw. irrational reagiert haben, ist mir ein erheblicher Aufwand entstanden, den ich Ihnen hiermit in Rechnung stelle.
Ich fordere Sie auf, laut beigefügter Aufstellung die Summe
| in Höhe von | 462,32 Euro | |
| auf mein Konto | xxxx | |
| bei der | xxxx | |
| BLZ | xxxx |
zu überweisen.
Sollten Sie mich zwingen, einen Anwalt einzuschalten, wird er auch diese meine Gegenforderung von Ihnen eintreiben.