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Von: Peter Becker
Gesendet: Samstag, 30. Januar 2010 10:42
An: 'bdiu@inkasso.de'
Cc: 'einsundeins@bfs-inkasso.de'; 'vz.nrw@vz-nrw.de'
Betreff: Beschwerde über BFS risk & collection GmbH
Peter Becker
Im Apfelgarten 10
D-76.870 Kandel
An
Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.
Kopien
BFS risk & collection GmbH
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beschwere ich mich über die
BFS risk & collection GmbH
33415 Verl
wegen
Der Fall wird dort geführt unter Aktenzeichen 1-248234346771-0
Da die BFS natürlich bei Ihnen Stellung nehmen muss, bekommt sie von mir gleich eine Kopie der Mail.
Wie mir aus meiner Tätigkeit für den Verbraucherschutz bekannt ist, haben Inkasso-Unternehmen die Pflicht, die Forderungen ihrer Mandanten auf deren Anspruchsgrundlage zu prüfen. Dies ist in meinem Fall durch die BFS offensichtlich nicht geschehen, die haben die Forderung und Behauptungen ihrer Auftraggeberin einfach nur durchgereicht.
Hier zuerst eine möglichst kurze Zusammenfassung der Vorgeschichte:
Den vollen Bericht finden Sie auf
http://www.peter-becker.de/Fundgrube/Recht/Speziell/FreenetDsl/_start.htm
Nach anfänglichem Geplänkel mit 1&1 selbst, in dem ich schon am 11.12.2009 auch wieder den Sachverhalt klar dargelegt habe, kam am 21.1.2010 ein Schreiben von der BFS risk & collection GmbH (Anlage Inkasso1.jpg).
Dieses Schreiben kann man noch angehen lassen, denn zu diesem Zeitpunkt hat ein Inkassounternehmen nur die Information vom Auftraggeber, die in diesem Fall schlicht und einfach wahrheitswidrig vereinfacht ist.
Die Ahnungslosigkeit der BFS zeit sich schon in den Formulierungen "Unsere Auftraggeberin ist an der Fortführung der Kundenbeziehung mit Ihnen interessiert" und "Bei fristgerechter Zahlung werden Sie wieder freigeschaltet!". Dabei bin ich doch schon seit Oktober 2009 bei der Telekom und mein DSL funktioniert bestens. Die hatten offensichtlich keine Ahnung, was sie da schreiben.
Darauf hin habe ich die BFS über den wahren Sachverhalt aufgeklärt und als provisorischen Nachweis die Anlagen 20090901 Einschreiben 2.doc und 20090925Bestaetigung_2.jpg sowie einen Link auf den Gesamtbericht beigefügt. (Anlage 20100121 Meine Antwort .htm).
Jetzt hätte die BFS eigentlich etwas genauer hinsehen müssen. Aber stattdessen erhielt ich am 2010-01-26 ein weiteres Schreiben von ihr (Anlage Inkasso2.jpg). Darin wurde in keiner Weise auf meine Argumente und Nachweise eingegangen, sondern kurz und borniert einfach nur behauptet, dass mein Vertrag zum 5.10, also einen Monat später gekündigt wurde.
Frei nach dem Motto "ist doch egal, was der Gemahnte vorbringt und was Recht ist, er hat einfach zu zahlen."
Ein solches Verhalten ist selbst für ein Inkassounternehmen nicht seriös.
Ich habe inzwischen noch mal widersprochen, die Reaktion von BFS bzw. 1&1 steht noch aus.
In der Sueddeutschen vom 29.1.2010, Artikel "Dubios Drohbriefe", wird Ihr Geschäftsführer zitiert mit der Aussage, die 540 im Verband organisierten Firmen werben damit, sie würden einen Qualitäts- und Verhaltenskodex einhalten. Wenn die BFS für ihre Schlamperei nicht mindestens eine Rüge bekommt, kann man diese Aussage Ihres Geschäftsführers nur als Lachnummer betrachten.
Ich beabsichtige, auf meinen eigenen Verbraucherschutzseiten einen eigenen Artikel über Inkassomethoden zu schreiben, und fände es gut, wenn Sie nach abschließender Bearbeitung meiner Beschwerde einen glaubwürdigen Beitrag leisten würden.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Becker
Im Apfelgarten 10
76870 Kandel
http://www.peter-becker.de
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