Beim Aufbau einer neuen Homepage sind inhaltliche, technische und rechtliche Punkte zu berücksichtigen. Diese kurze Zusammenstellung richtet sich an totale Anfänger.
Bei den sachlichen Inhalten einer Homepage müssen sowohl die Interessen des Anbieters als auch die eines potentiellen Lesers berücksichtigt werden.
Für Dich heißt das zuerst:
Wofür soll Dir die Homepage dienen, und was willst Du dafür an Informationen anbieten?
Am Besten machst Du eine Stoffsammlung und Gliederung, wie man es von der Schule beim Aufsatz kennt.
Dann musst Du das alles so gestalten, dass das Interesse eines Lesers geweckt und wach gehalten wird. Denn niemand ist verpflichtet, Deine Seiten zu lesen.
| Vergleiche z.B. mal die Geschichte von John Maynard als Pressetext und als Original-Ballade. |
D.h., die Informationen müssen ausreichend und gut gegliedert sein, aber ohne überflüssigen Ballast. Gutes Deutsch ist unverzichtbar. (Einfache, verständliche Sätze, möglichst wenig Fremd- und Fachwörter...)
Die optische Gestaltung soll die Orientierung und das Lesen unterstützen, darf nicht behindern oder gar stören.
Wenn es bereits vergleichbare Seiten gibt, schaust Du Dich am Besten dort um, um Anregungen für die eigene Gestaltung zu finden.
Im Internet gelten dieselben Gesetze wie außerhalb.
Besonders kritisch sind dabei Verletzungen von Urheber- und Markenrechten, weil das schnell finanzkräftige Firmen und Winkeladvokaten auf den Plan ruft.
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Hilfen zur Formulierung
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Um Schwierigkeiten vorzubeugen, sollte die Homepage einen Disclaimer erhalten, in dem bekannte rechtliche Fallen abgewehrt werden.
| Siehe impressum-recht.de |
Jede Homepage muss ein Impressum enthalten.
| Siehe juraforum.de |
Das Impressum muss mindestens Namen und Anschrift enthalten.
Aufwändigere Homepages, wie z.B. von größeren Firmen und Vereinen, sollten von Profis gepflegt werden, damit immer eine zuverlässige und kompetente Bearbeitung sichergestellt ist.
Kleinere Homepages, wie die von Privatleuten und Kleinbetrieben, kann man aber ohne weiteres auch selbst bearbeiten (oder von Ehemann, Sohn oder Nachbarjungen bearbeiten lassen).
Internetseiten werden in speziellen Programmiersprachen geschrieben, die von den Browsern und WEB-Servern interpretiert werden können.
Das Erlernen der Programmiersprache HTML ist aber wesentlich einfacher, als das Erlernen einer menschlichen Fremdsprache, und für seltener benutzte Elemente gibt es das Nachschlagewerk Selfhtml.
Außerdem gibt es viele HTML-Editoren mit Text- und grafischen Bearbeitungsfunktionen oder wenigstens farbiger Markierung HTML-spezifischer Sprachelemente.
Zum Reinschnuppern siehst Du Dir am Besten den Quelltext vorhandener Internetseiten an, und siehst in Selfhtml nach, was die Sprachelemente bedeuten. Der Internet-Explorer z.B. bietet im Menü der rechten Maustaste einen Punkt "Quelltext anzeigen".
Da manche HTML-Editoren wenig Rücksicht auf die Lesbarkeit des Quelltextes nehmen, kann es manchmal abschreckende wirken
.
Versuch es mal mit meinen Seiten.
Eine Homepage besteht aus mehreren Seiten = Dateien. Und neben jedem Nutztext muss auch ein Inhaltsverzeichnis stehen, mit dem man zu den anderen Seiten findet.
Für die technische Struktur dazu gibt es drei Hauptvarianten:
Um eine Homepage öffentlich sichtbar zu machen, benötigst Du
Listen mit Anbietern: |
Für die allerersten Schritte kann man sich im Internet kostenlosen Speicherplatz besorgen.
Ein Beispiel eines solchen Nutzers siehst Du auf http://home.arcor.de/akkordia92/
Zwar hat jede Seite im Internet grundsätzlich eine praktikable Adresse (URL), aber die Seriosität wird unterschiedlich angesehen.
Eigene Domains sind aber nicht kostenlos zu haben.
Im Netz tummeln sich unzählige Anbieter für Domains, Speicherplatz, Mailadressen usw. Aber wenn etwas Geld kostet, sollte der Anbieter auf jeden Fall zuverlässig sein.
Bleibt also als empfehlenswerter Anbieter nur Strato. Dort gibt es zurzeit (9.5.2010) ein Einstiegsangebot BasicWeb mit 1 Domain, 200MB Webspace und domaineigenen Mailadressen bereits für 1,59€/Monat.
Um die Seiten nach der Entwicklung auf den Webspace zu laden, brauchst Du in der Regel ein Programm, das das File-Transfer-Protokoll (FTP) beherrscht.
Eine Liste von FTP-Programmen gibt es z.B. bei Selfhtml.
Ich persönlich nutze den FTP-Explorer, weil er den Serverinhalt wie ein Windows-Explorer darstellt und ähnlich komfortabel zu handhaben ist.
Es empfiehlt sich, eine Kopie der Homepage auf dem eigenen PC zu haben, und bei (Weiter-)Entwicklung erst lokal zu testen. Solange nur die Sprachen HTML, Javascript und CSS verwendet werden, die vom Browser direkt interpretiert werden, ist ein solcher lokaler Test möglich.
Wenn Du kein Entwicklungsprogramm benutzt, das die HTML-Syntax absetzt oder wenigstens prüft, oder wenn Du zusätzliche Sicherheit haben willst, kannst Du die erzeugten Dateien vom Online-Dienst http://validator.w3.org/ kostenlos prüfen lassen.