Ägypten
- Das Geschwätz zweier Menschen kann Häuser zum Einsturz bringen.
- Lehre den Hund zu schnappen und bald wird er dich beißen.
- Jammere nicht über ein Unglück, das noch gar nicht eingetroffen ist.
- Wenn der Löwe weit weg ist, spielt sich der Wolf gern als Löwe auf.
- Wer mehr fragt, braucht weniger zu laufen.
Afrika
- Das Vermögen, das du benutzt, geht zu Ende. Wissen, wenn du es benutzt, vermehrt sich.
- Die beste Zeit einen Baum zu pflanzen war vor 25 Jahren, die zweitbeste Zeit ist jetzt.
- Die Wunde, die ein Freund schlug, heilt nicht.
- Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Erde verändern.
- Wenn ein alter Mensch stirbt, verbrennt eine Bibliothek.
Arabien
- Auf Sand geschrieben ist, was du im Alter noch erlernst, in Stein graviert, was du in der Jugend gelernt hast.
- Das Wort ist wie ein Pfeil, der, einmal von der Sehne geschnellt, nicht zurückgehalten werden kann.
- Dem Ersten gebührt der Ruhm, wenn auch die Nachfolger es besser gemacht haben.
- Den Narren erkennst du an sechs Zeichen: Furcht ohne Grund,
Rede ohne Nutzen, Wechsel ohne Fortschritt, Frage ohne Ziel,
Vertrauen zu Fremden und Freundschaft zu seinem Feind.
- Gesegnet wer etwas Freundliches sagt. Dreimal gesegnet, wer es wiederholt.
- Jeder Wissende irrt sich, und jedes edle Pferd stolpert.
- Kannst du kein Stern am Himmel sein, sei eine Lampe im Haus.
- Seelenruhe bekommt man, wenn man aufhört zu hoffen.
- Verlache den kleinen Kern nicht! Eines Tages wird er ein Palmbaum sein.
- Vertraue auf Allah, aber binde dein Kamel an.
- Wenn du wirklich etwas willst, findest du einen Weg. Willst du es nicht wirklich, findest du Ausreden.
- Wer keinen Freund besitzt, ist ein Fremdling in der eigenen Heimat.
Armenien
- Die Blumen, die auf den Gipfeln der Berge blühen, würden ihren Platz niemals mit der Gartenrose tauschen.
- Was hilft mir die Weite des Weltalls, wenn meine Schuhe zu eng sind?
Asien
- Ein Baum der fällt, macht mehr Krach, als ein Wald, der wächst.
- Glück und Unglück sind Ketten, die eine aus Gold, die andere aus Eisen,
aber diese fesseln uns mit gleicher Stärke und hindern uns, unser wahres Wesen zu erkennen.
- Vergiss Kränkungen – aber vergiss Freundlichkeiten nie.
Australien
- Wer drei Hasen nachjagt, wird keinen fangen.
Brasilien
- Der Affe wird kein Mensch, indem er sich eine Brille aufsetzt.
- Narren lernen, wenn sie lernen, auf eigene Kosten. Der Kluge lernt auf Kosten der Narren.
Buddhismus
- Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von Neuem beginnen.
Bulgarien
- Auch der dunkelste Brunnen spiegelt das Licht der Sterne.
China
- Achte auf Deine Gedanken! Sie sind der Anfang Deiner Taten.
- Behandle die Fehler des anderen mit ebenso viel Milde wie deine eigenen.
- Bevor du dich daran machst, die Welt zu verändern, gehe dreimal durch dein eigenes Haus.
- Das Leben meistert man entweder lächelnd oder überhaupt nicht.
- Der Mensch bringt sein Haar täglich in Ordnung, warum nicht auch sein Herz?
- Der Narr tut, was er nicht lassen kann; der Weise lässt, was er nicht tun kann.
- Der Zufriedene ist immer der Reichste.
- Die Wissenden reden nicht viel, die Redenden wissen nicht viel.
- Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.
- Ein Edelstein wird ohne Reiben nicht blank, eine Mensch ohne Prüfung nicht vollkommen.
- Eine verlorene Unze Gold kann gefunden werden. Eine verlorene Unze Zeit nie.
- Einer Jungfrau Tugend ist unbegrenzt, einer Ehefrau Entrüstung ist ohne Ende.
- Ein kluger Feind ist mir lieber als ein dummer Freund.
- Für Ruhm und Profit wird ein Mann in ein Land eilen, das nicht einmal wilde Gänse besuchen.
- Fürchte nicht, dass der Körper, sondern, dass die Seele altert.
- Hoffnung ist wie Zucker im Tee; auch wenn sie klein ist, sie versüßt alles.
- Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.
- Menschen kennen nicht ihre Fehler, Ochsen nicht ihre Stärke.
- Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen.
- Nichts stiftet soviel Schaden wie Zorn, und nichts bringt mehr Nutzen als Geduld.
- Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit.
- Vertreibe nicht die Fliege von des Freundes Stirne mit einem Beil.
- Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche.
- Wer Glück hat, trifft einen Freund; wer Unglück hat, eine schöne Frau.
- Wer jeden Schritt vorher lange überlegt, bringt sein ganzes Leben auf einem Bein zu.
- Wer sich mit der Vergangenheit und Gegenwart vertraut machen will, muss fünf Fuhren Bücher lesen.
- Wer viel Geld hat, ist reich. Wer keine Krankheit hat, ist glücklich.
Dänemark
- Wie hoch ein Vogel auch fliegen mag, seine Nahrung sucht er auf der Erde.
Deutschland
- Artig Kind fordert nichts, artig Kind bekommt auch nichts.
- Der Liebe Wunden kann nur heilen, wer sie schlug.
- Die Ansicht eines Weisen und den Rat eines Greisen soll man nicht von sich weisen.
- Die Faulen und Dreisten schreien am meisten.
- Die Wahrheit kann gedrückt, aber nicht unterdrückt werden.
- Einem Ochsen kann man nur einmal das Fell über die Ohren ziehen.
- Einsamkeit ist eine Schule der Weisheit.
- Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben.
- Gehe dem Bach nach und du findest das Meer.
- Gut Meinen bringt oft Weinen.
- Hüte dich vor einem Mann, der im Zorne lächeln kann.
- Liebe deinen Nachbarn, aber reiß den Zaun nicht ein.
- Liebst du dein Geld zu sehr, so hast du wenig Freunde schätzt du es aber nicht besonders, so hast du wenig Feinde.
- Man braucht viele Worte, um ein Wort zurückzunehmen.
- Man kann nicht immer etwas Großes tun, aber gewiss etwas Gutes.
- Mitleid bekommt man umsonst, Neid erwirbt man sich.
- Versöhnter Feindschaft und geflickter Freundschaft ist wenig zu trauen.
- Vom ersten Streiche fällt keine Eiche.
- Was ich denk´ und tu, trau´ ich auch andern zu.
- Wenn man die Gerechtigkeit biegt, dann bricht sie.
- Wer dem Schweine gibt, wenn´s grunzt, und dem Kinde, wenn´s schreit, bekommt ein fettes Schwein und ein verzogenes Kind.
- Wer sich selbst kennt, spottet nicht über andere.
- Zwei Dinge soll jeder Mensch persönlich hüten: sein Bett und seine Zunge.
Ecuador
- Den Feigling ereilt sein Geschick in seinem Versteck.
England
- Du bist der Herr deiner Worte, aber einmal ausgesprochen, beherrschen sie dich.
- Es gibt keine größere Qual als einen Irrtum, dessen wir uns schämen.
- Suchen ist gefährlich. Man entdeckt manchmal etwas, das man gar nicht finden wollte.
- Wenn die Freundschaft zu Ende geht, kommt die Wahrheit ans Licht.
Fairytopia
Ein Fantasieland mit Feen aus den gleichnamigen Disney-Filmen
- Für meine Freunde, die ich bisher noch nicht kenne. (Azura)
- Was Dich anders macht, macht Dich zu etwas besonderem.
Finnland
- Gott hat die Zeit geschaffen, von Hast hat er nichts gesagt.
- Guter Rat ist wie Schnee, je leiser er fällt, desto länger bleibt er liegen.
Frankreich
- Ein Baby ist ein Engel, dessen Flügel schrumpfen, je länger die Beine werden.
- Der Geizhals und das Schwein sind zu nichts nütze ehe sie tot sind.
- Die Lächerlichkeit tötet sicherer als jede Waffe.
- Eine Unze Eitelkeit verdirbt einen Zentner Verdienst.
- Nichts ist ansteckender als ein schlechtes Beispiel.
- Viele werden geschätzt, nur weil man nichts von ihnen weiß.
Gälisch
- Zünde kein Feuer an, das du nicht selber löschen kannst.
Georgien
- Wenn du dem Fuchs den Diebstahl deiner Henne verzeihst, wird er dir deine Schafe forttragen.
Ghana
- Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Griechenland
- Auf tausend Dummköpfe kommt ein Weiser – und drei, die sich dafür halten.
- Heirate oder heirate nicht du wirst es auf jeden Fall bereuen.
- In Kriegszeiten verborgt man kein Schwert.
- Zuerst musst du dir ein unabhängiges Einkommen schaffen, dann kannst du tugendhaft werden.
Großbritannien
- Das Schiff, daß dem Steuer nicht gehorcht, wird den Klippen gehorchen müssen.
- Gut machen ist besser als gut meinen.
Hinduismus
- Magst du auch aus dem Meer schöpfen, du bekommst doch nur so viel, als dein Krug fassen will.
Indianisch
- Männer, die in Stiefeln zu sterben hoffen, verunglücken gar zu oft in Pantoffeln.
- Menschen, die bloß arbeiten, finden keine Zeit zum Träumen. Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.
Indien
- Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst.
- Vor dem die Welt nicht zittern muss, der zittert auch nicht vor der Welt.
- Wenn du meinst, zu klein zu sein, um etwas zu bewegen, dann warst du noch nie mit einer Mücke im Bett.
Irland
- Drei Arten von Männern versagen im Verstehen der Frauen: junge Männer, Männer mittleren Alters und alte Männer.
- Wer einen großen Stein aufhebt, zeigt damit an, dass er ihn nicht werfen wird.
Isländisch
- Wer die Gefahr fürchtet, ist immer in Gefahr.
Italien
- Auf einen Helfer kommen fünf Dutzend Gaffer.
Japan
- Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker.
- Der Nagel, der hervorsteht, wird flach gehämmert.
- Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere.
Jüdisch
- Gute Menschen lernen von den schlechten mehr, als schlechte von den guten.
- Nicht immer ist das Schöne gut, aber immer ist das Gute schön.
- Sagt ein Mensch zu dir, du seist einEsel – nimm es nicht zur Kenntnis. Sagen es aber fünf – geh und kaufdir einen Sattel.
Kuba
- Ein Licht, das von innen her leuchtet, kann niemand löschen.
Lateinisch
- Wer klug ist, ändert mit den Umständen seinen Plan.
Lombardei
- Böse Nachbarschaft ist schlimmer als Bauchschmerzen.
Malaysia
- Wer der Schwiegermutter schmeichelt, krault einen Tiger.
Mongolei
- Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand.
- Der Sieger hat viele Freunde, der Besiegte hat gute Freunde.
Navajo
- Ein Mann kann nicht reich werden, wenn er für seine Familie sorgen muß.
Niederlande
- Barmherzigkeit gegen die Wölfe ist Unrecht gegen die Schafe.
Orient
- Du kannst deinen Kindern deine Liebe geben, nicht aber deine Gedanken. Sie haben ihre eigenen.
Persien
- Der erste Schlag muss kräftig sein, dann ersparst du dir viele weitere.
- Lass einen alten Freund nicht fahren, denn der Neue kommt ihm nicht gleich.
- Nur der ist wirklich tot, der keinen guten Namen hinterlässt.
Polen
- Wer zweimal nachgibt, wird auch ein drittes Mal nachgeben.
Portugal
- Am unangenehmsten sind nicht die Neinsager, sondern die Leute, die sagen "Ja, aber..."
- Man verliebt sich in der Dämmerung, heiratet bei Kerzenschein, aber zusammen leben muss man bei Tageslicht.
Römisch
- Jedem ist zuträglich, was sich mit ihm zuträgt nach dem Willen des Schicksals.
Rumänien
- Am schnellsten kommt man auf dem Steckenpferd seines Vorgesetzten voran.
Russland
- Klug ist jeder – der eine vorher, der andere hinterher.
- Nicht der Hammer schmiedet das Eisen, sondern der Schmied.
- Nicht der Mütze wegen ist dir ein Kopf gegeben.
- Solange der Wind nicht weht, ist selbst die Daunenfeder von ihrer Schwere überzeugt.
- Wenn die Weiber auch von Glas wären, sie würden doch undurchsichtig bleiben.
- Wie vieles Kratzen der Haut, so schadet vieles Schwatzen dem Herzen.
Schlesien
- Wenn Männer auseinander gehn, so sagen sie auf Wiedersehn.
Wenn Weiber auseinander gehn, so bleiben sie noch lange stehn.
Schweden
- Vertrauen ist keine Schnittblume, die nachwächst.
Skandinavien
- Betrachte immer die helle Seite der Dinge! Und wenn sie keine haben? Dann reibe die dunkle, bis sie glänzt.
Spanien
- Machst du dich zu Honig, so fressen dich die Fliegen.
- Weise Menschen sagen närrische Dinge und Narren tun sie.
Talmud
- Am besten erkennt man den Charakter eines Menschen bei Geldangelegenheiten, beim Trinken und im Zorn.
- Fehlt´s dem Diebe an Gelegenheit, glaubt er an seine Ehrlichkeit.
- Tröste den Trauernden nicht, solange noch sein Toter vor ihm liegt.
- Verurteile keinen, ehe du in seiner Lage warst.
Thailand
- Auch die Fische des Königs haben Gräten.
Tunesien
- Wer seinen Gegner umarmt, macht ihn bewegungsunfähig.
Ungarn
- Ein faules Ei verdirbt den ganzen Kuchen.
- Sogar eine weiße Lilie wirft einen schwarzen Schatten.
USA
- Die Tochter einer guten Mutter wird die Mutter einer guten Tochter.