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Henri
Nannen
1913-1996, deutscher Verleger und Publizist, langjähriger Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift Stern.
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- Wichtigtuer sind Leute, die nie etwas Wichtiges tun.
Napoleon I. Bonaparte
1769-1821
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- Das objektive Bild der Geschichte ist die Summe der Lügen, auf die man sich nach 30 Jahren geeinigt hat.
- Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein.
- Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht.
- Die beste Möglichkeit, Wort zu halten, ist, es nicht zu geben.
- Ein Thron ist nur ein mit Samt garniertes Brett.
- Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden und doch dem Menschen das Kostbarste stehlen: die Zeit.
- Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.
- Ich wäre lieber in irgendeinem Dorf der Erste als in Paris der Zweite.
- Nicht diejenigen sind zu fürchten die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen.
- Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt.
- Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist es nur ein Schritt.
- Wenn Gott gewollt hätte, dass wir uns waschen, hätte er das Parfum nie zugelassen.
Friedrich
Naumann
1860-1919, Politiker und Publizist, führender Vertreter des sozialen Liberalismus
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- Die Freiheit ist in Gefahr, wenn man nicht erkennt, "wie viele arme Nützlichkeitsseelen vorhanden sind, die zu jeder Knechtschaft bereit sind,
wenn man sie nur in Ruhe lässt. Man will sich nicht kompromittieren, nicht anstoßen, nicht stören, nicht unbequem werden."
Johann Nepomuk
Nestroy
1801-1862, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler
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- Die Phönizier haben das Geld erfunden – aber warum so wenig
- Die Zensur ist die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition.
- Es kommt weniger darauf an, was man leistet, als wo man es leistet.
- Über seine Armut braucht man sich nicht zu schämen. Es gibt mehr Leute, die sich über ihren Reichtum schämen sollten.
- Wenn nur der Kutscher klar sieht, dann wird auch mit blinden Pferden das Ziel erreicht.
- Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zu viel Misstrauen dagegen immer ein Unglück.
Anton
Neuhäusler
1919-1997, deutscher Philosoph
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- Zu viele Leute beschweren sich, dass das Leben keinen Sinn habe, statt zu helfen, dass es einen Sinn erhält.
Sir Isaac
Newton
1643-1727, englischer Physiker, Mathematiker, Astronom und Philosoph
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- Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.
Jack
Nicholson
*1937, amerikanischer Filmschauspieler
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- Es gibt nur etwas, was teurer ist als eine Frau – nämlich eine Ex-Frau.
Friedrich
Nietzsche
1844-1900, deutscher Philosoph
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- Alles gackert, aber wer will noch still auf dem Neste sitzen und Eier brüten?
- Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.
- Diplomatie besteht darin, den Hund so lange zu streicheln, bis der Maulkorb fertig ist.
- Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.
- Man widerspricht oft einer Meinung, während uns nur der Ton, mit dem sie vorgetragen wurde, unsympathisch ist.
- Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.
- Schön ist es miteinander zu schweigen, schöner miteinander zu lachen.
- Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein sich zu verbergen.
- Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.
Florence
Nightingale
1820-1910, Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege
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- Wenn man mit Flügeln geboren wurde, sollte man alles dazu tun, sie zum Fliegen zu benutzen.
Nostradamus
1503-1566, Apotheker, Arzt und Astrologe
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- Wer lachen kann, hat es leichter im Leben. Wer trübsinnig ist, zieht das Unglück an.
Novalis
1772-1801, deutscher Lyriker, eigentlich Georg Philipp Friedrich, Freiherr von Hardenberg
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- Je länger der Mensch Kind bleibt, desto älter wird er.
- Mensch werden ist eine Kunst.
- Was ist eigentlich Alt? Was Jung? Jung, wo die Zukunft vorwaltet. Alt, wo die Vergangenheit die Übermacht hat.
- Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man den Stand der Sonne und achte darauf, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist.
- Wo Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter.
Friedrich
Nowottny
*1929, deutscher Journalist, 1985-95 Intendant Westdeutscher Rundfunk
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- Wenn es Politikern die Sprache verschlägt, halten sie eine Rede.
Alfred
Oder
Publizist
- Für den, der nichts damit anfangen kann, ist die Freiheit kein Segen, sondern ein Fluch.
Emil
Oesch
1894-1974, schweizer Schriftsteller und Verleger
- Nur der Gesinnungslose hat auf dieser Welt keine Feinde. Es sind geradezu die Besten, die zu Lebzeiten am meisten gehasst werden.
Friedrich Christoph
Oetinger
1702-1782, Württembergischer Prälat, Theosoph und Naturforscher
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- Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.
Aristoteles
Onassis
1906-1975, griechischer Reeder
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- Ein Genie ist ein Mann, der einer Frau einreden kann, dass Nerz alt macht.
- Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.
- Wenn jemand jede Nacht zwei Stunden weniger schläft, hat man im Jahr einen Monat mehr Zeit zum Erfolg.
Abzüglich Krankheitstagen und früherer Tod wegen medizinischer Folgen des Schlafmangels.
José
Ortega y Gasset
1883-1955, spanischer Kulturphilosoph und Essayist
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- Unsere Zeit krankt daran, dass es zu wenige Menschen gibt und zu viele Leute.
George
Orwell
1903-1950, englischer Schriftsteller
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- Benutze nie ein langes Wort, wenn ein kurzes ausreicht.
- Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.
- Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
- Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.
John
Osborne
1929-1994, englischer Dramatiker
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- Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral.
Ovid
43 v.Chr. bis ca. 17 n.Chr., römischer Dichter
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- Die Zeiten ändern sich, und wir mit ihnen.
- Gleiche Rechte, gleiche Pflichten.
- Schweigen bedeutet Stärke.
- Wer verborgen bleibt, hat ein schönes Leben.
- Wieviel Muscheln am Strand, soviel Leiden bereitet die Liebe.
Marcel
Pagnol
1895-1974, französischer Schriftsteller und Regisseur.
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- Die Erfahrung ermöglicht uns, unsere alten Fehler zu wiederholen, nur etwas schneller und gründlicher als zuvor.
Thomas
Paine
1737-1809, amerikanischer Politiker
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- Haltung lässt sich leichter bewahren als wiedergewinnen.
Paracelsus
1493-1541, deutscher Arzt und Chemiker
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- Alle Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift – allein die Dosis macht, das ein Ding' kein Gift ist.
- Lehren und nicht tun, das ist klein, lehren und tun, das ist groß.
Cecil Northcote
Parkinson
1909-1993, englischer Historiker und Soziologe
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- Das beste Mittel gegen bürokratische Vorschriften ist ihre genaue Anwendung.
- Dass man mit Dienst nach Vorschrift die Urheber der Vorschriften lächerlich machen kann, ist eine herrliche Pointe der Bürokratie.
- In jeder Organisation gibt es eine Person, die Bescheid weiß. Diese Person muss entdeckt und gefeuert werden, sonst kann die Organisation nicht funktionieren.
Blaise
Pascal
1623-1662, französischer Mathematiker, Physiker und Philosoph
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- Das ganze Glück der Menschen besteht darin, bei anderen Achtung zu genießen.
- Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden.
- Die Zeit heilt Schmerzen und Streitigkeiten, weil der Mensch sich ändert.
- Ich stelle als Tatsache fest, dass, wenn alle Menschen wüssten, was jeder über den anderen sagt, es keine vier Freunde in der Welt gäbe.
Louis
Pasteur
1822-1895, französischer Naturwissenschafter
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- Das Glück bevorzugt den, der vorbereitet ist.
Jean
Paul
1763-1825, deutscher Schriftsteller
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- Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören.
- Das Leben ist wie ein Buch, und wer nicht reist, liest nur wenig davon.
- Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr.
- Derjenige, der zum ersten Mal anstatt eines Speeres ein Schimpfwort benutzte, war der Begründer der Zivilisation.
- Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost als auf der Stelle einen neuen zu machen.
- Man kann jemanden bis zum Überdruss widerlegen, ohne ihn zu überzeugen. Das Gefühl überlebt die Einsicht.
- Manche können nur fremde Meinungen, nicht ihre eigenen berichtigen.
- Mut besteht nicht darin, dass man die Gefahr blind übersieht, sondern darin, dass man sie sehend überwindet.
- Nichts ist gefährlicher, als zwei Menschen auszusöhnen. Sie zu entzweien ist viel sicherer und leichter.
- Wer an das Gute im Menschen glaubt, bewirkt das Gute im Menschen.
- Wer sich keine moralische Stärke zutraut, büßt sie am Ende wirklich ein.
- Wurst ist eine Götterspeise. Denn nur Gott weiß, was drin ist.
Wolfgang Ernst
Pauli
1900-1958, dt.-schweizer Physiker, einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Nobelpreis für Physik 1945.
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- Alle Dinge erreichen denjenigen, der es versteht, zu warten.
Linus Carl
Pauling
1901-1994, amerikanischer Chemiker und zweifacher Nobelpreisträger
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- Der einzige Fortschritt, den man in bisher in Abrüstungsfragen erzielt hat, liegt darin, dass sich die früheren Kriegsminister jetzt Verteidigungsminister nennen.
Ernst
Penzoldt
Pseudonym Fritz Fliege, 1892-1955, deutscher Schriftsteller, Bildhauer und Graphiker.
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- Wer sich mit Humor wappnet, ist praktisch unverwundbar.
Perikles
490-429 v.Chr, Staatsmann zu Athen
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- Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.
Johann Heinrich
Pestalozzi
1746-1827, schweizer Pädagoge und Reformer
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- Eine kränkende Wahrheit ist mehr wert als eine reizende Schmeichelei.
- Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.
- Es ist das Los der Menschheit, dass die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die anderen wissen.
- Man muss das Unglück mit Händen und Füßen und nicht mit dem Maul angehen.
Pablo
Picasso
1881-1973, spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer
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- Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht.
- Wenn ein Mann sich nicht auf seine Chance vorbereitet hat, macht sie ihn nur lächerlich.
Harold
Pinter
1930-2008, britischer Theaterautor und Regisseur
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- Viel mehr Menschen müssen mit dem geistigen als mit dem materiellen Existenzminimum auskommen.
Dominique Georges
Pire
1910-1969, belgischer katholischer Theologe
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- Die Menschen bauen zu viele Mauern und nicht genügend Brücken.
Volker
Pispers
*1958, deutscher Kabarettist
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- Der Kanzler hat gesagt, wir sollen nicht in einen oberflächlichen Antiamerikanismus abgleiten. Aber meiner ist gar nicht oberflächlich.
(entnommen der DVD "bis neulich" Version 2004)
- Möchten sie ein Gerät das funktioniert oder darf's auch was von Siemens sein?
- Wahlen sind frei und kostenlos. Manche sagen sogar, sie sind umsonst.
Pius II.
1405-1464, Papst ab 1458
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- Man fragt nicht nach der Weide der Schafe, sondern nach ihrer Wolle.
(siehe auch Deng Xiaoping)
Max
Planck
1858-1947, deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie.
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- Auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts.
- Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Frank
Plasberg
*1957, deutscher Journalist und Fernsehmoderator, u.a. "Hart aber fair" im WDR.
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- Ist Fairness nicht auch eine Form von Manieren, von Höflichkeit?
Nein. Höflichkeit ist eine Tugend, die das Zusammenleben von Menschen regelt und leichter macht,
und ich kann mir durchaus einen Menschen mit besten Manieren vorstellen, der letztlich unfair ist.
Oh ja. Von der Sorte habe ich einige kennengelernt.
- Niveau sieht nur von unten betrachtet aus wie Arroganz.
Platon
um 428 bis ca. 347 v.Chr., griechischer Philosoph
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- Am allererdrückendsten sind doch die Leute, die Gesetze erlassen und ständig erneuern, stets im Glauben,
den Betrügereien im Geschäftsleben Schranken setzen zu können, ohne zu ahnen, daß sie in Wirklichkeit einer Hydra Köpfe abschneiden.
- Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennen lernen als im Gespräch in einem Jahr.
- Denn häufig sind diese beiden, die Natur und das Gesetz, in Widerspruch.
- Der höchste Grad von Ungerechtigkeit ist geheuchelte Gerechtigkeit.
- Der Tüchtige sucht kein langes Leben, sondern ein leuchtendes.
- Der Tugendhafte begnügt sich, von dem zu träumen, was der Böse im Leben verwirklicht.
- Die größte Behinderung des Lebens liegt darin, ständig auf die Gesundheit zu achten.
- Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit.
- Einem Kind, das die Dunkelheit fürchtet, verzeiht man gern, tragisch wird es erst, wenn Männer das Licht fürchten.
- In einer Demokratie regieren die Drohnen praktisch den Staat. Die Gefährlichsten von ihnen sprechen und handeln und dulden keine Opposition.
- Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.
Plutarch
ca.45 bis ca.125, griechischer Schriftsteller
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- Die Unterlassung des Guten verursacht nicht weniger Verdruss als die Ausübung des Bösen.
- Habe ich eine gute Tat vollbracht, so soll sie mein Denkmal sein, und wenn nicht, so helfen alle Bildsäulen nichts.
Bernhard
Pollak
- Wenn dir niemand mehr widerspricht, frag dich, warum.
Polybios
um 200 bis ca. 120 v. Chr., griechischer Geschichtsschreiber und -theoretiker.
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- Nichts ist geeigneter, uns den rechten Weg zu weisen, als die Kenntnis der Vergangenheit.
André François-
Poncet
1887-1978, französischer Politiker und Diplomat,
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- Es gibt zu viele Laternen, die außer ihrem eigenen Pfahl nichts beleuchten.
- Mit Aufrichtigkeit kann man in diplomatischen Verhandlungen die verblüffendsten Wirkungen erzielen.
Alexander
Pope
1688-1744, englischer Dichter
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- Wer eine Lüge sagt, merkt nicht, welch große Aufgabe er übernimmt, denn er wird gezwungen sein, zwanzig weitere zu finden, um diese aufrechtzuerhalten.
Karl
Popper
1902-1994, österreichisch-britischer Philosoph
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- Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produzierte stets die Hölle.
Zwölf Thesen
- Jeder Mensch hat das Recht auf die wohlwollendste Auslegung seiner Worte.
- Wer andere zu verstehen sucht, dem soll niemand unterstellen, er billige schon deshalb deren Verhalten.
- Zum Recht ausreden zu dürfen, gehört die Pflicht, sich kurz zu fassen.
- Jeder soll im voraus sagen, unter welchen Umständen er bereit wäre, sich überzeugen zu lassen.
- Wie immer man die Worte wählt, ist nicht sehr wichtig; es kommt darauf an, verstanden zu werden.
- Man soll niemanden beim Wort nehmen, wohl aber das ernstnehmen, was er gemeint hat.
- Es soll nie um Worte gestritten werden, allenfalls um die Probleme, die dahinter stehen.
- Kritik muß immer konkret sein.
- Niemand ist ernstzunehmen, der sich gegen Kritik unangreifbar gemacht, also 'immunisiert' hat.
- Man soll einen Unterschied machen zwischen Polemik, die das Gesagte umdeutet, und Kritik, die den anderen zu verstehen sucht.
- Kritik soll man nicht ablehnen, auch nicht nur ertragen, sondern man soll sie suchen.
- Jede Kritik ist ernstzunehmen, selbst die in böser Absicht vorgebrachte; denn die Entdeckung eines Fehlers kann uns nur nützlich sein.
Ezra
Pound
1885-1972, amerikanischer Dichter
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- Nächstenliebe findet man zum Beispiel bei Menschen, die Dienstvorschriften nicht einhalten.
George Dennison
Prentice
1802-1870, US-amerikanischer Zeitungsherausgeber
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- Wenn du willst, dass ein Mann gute Arbeit für dich verrichtet, behandle ihn gut.
John B.
Priestley
1894-1984, englischer Schriftsteller
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- Das Ideal der Gleichheit ist deshalb so schwer, weil die Menschen Gleichheit nur mit jenen wünschen, die über ihnen stehen.
Ludwig
Prokop
*1920, emeritierter Professor des Instituts für Sportwissenschaften der Universität Wien
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- Der Sport ist dazu da, dass man gesünder stirbt und nicht dazu, dass man länger lebt.
Marcel
Proust
1871-1922
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- Wir werden von einer Leidenschaft nur geheilt, wenn wir sie bis zum Letzten auskosten.
Emilio
Pucci
1914-1992, italienischer Modedesigner
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- Wer kein Selbstvertrauen hat, muss immer angeben.
Joseph
Pulitzer
1847-1911, US-amerikanischer Zeitungsverleger ungarischer Herkunft, Herausgeber und Journalist
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- Schreibe kurz – und sie werden es lesen.
Schreibe klar – und sie werden es verstehen.
Schreibe bildhaft – und sie werden es im Gedächtnis behalten.
Liselotte
Pulver
*1929, schweizerische Schauspielerin
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- Alle Kinder lächeln über die Ansichten ihrer Eltern – bis sie selbst Eltern geworden sind.
- Die gefährlichsten Leute bei einer Abendgesellschaft sind nicht die starken Trinker, sondern die aufmerksamen Zuhörer.
Pythagoras
um 570-510 v.Chr., griechischer Philosoph
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- Die kürzesten Wörter, nämlich 'ja' und 'nein' erfordern das meiste Nachdenken.
- Reich an Geld heißt arm an Freuden.
Helmut
Qualtinger
1928-1986, österreichischer Schauspieler
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- Seitdem es Flugzeuge gibt, sind die entfernten Verwandten auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
- Toleranz ist vor allem die Erkenntnis, dass es eh keinen Sinn hat, sich aufzuregen.
Marcus Fabius
Quintilian
35-96, römischer Lehrer der Rhetorik
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- Jeder will lieber fremde Fehler verbessert haben als eigene.
Julius
Raab
1891-1964, österreichischer Politiker
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- Nicht die Politik verdirbt den Charakter, sondern ein verdorbener Charakter verdirbt die Politik.
Wilhelm
Raabe
1831-1910, deutscher Schriftsteller
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- Die meisten Menschen sind Münzen, nur wenige sind Prägestücke.
- Sprichwörter sind ein öffentlicher Unterstützungsverein für Leute ohne eigene Gedanken.
François
Rabelais
um 1494 bis 1553, französischer Schriftsteller
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- Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen.
Jean
Racine
1639-1699, französischer Dramatiker
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- Das Glück wurde gemacht, um geteilt zu werden.
- Ich umarme meinen Feind, aber um ihn zu ersticken.
Leopold von
Ranke
1795-1886, deutscher Historiker
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- Es ist in der Regel das Schicksal der zum Siege gelangten Parteien, über den Sieg zu zerfallen.
- Mit der Zeit belohnt und straft und rächt sich alles.
Walther
Rathenau
1967-1922, deutscher Industrieller und liberaler Politiker
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- Bei denen, die lange beten, ist keine Gnade.
- Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von Furcht.
- Das ursprüngliche Herdenwesen der Menschentiere besteht noch heute, und zwar auf dem Gebiet des Geistes.
Wie ehemals das Rudel auf einem Nahrungsplatz solange verharrte, bis das sensitive Speciment sich auf neue Fährten wagte,
so bewegt sich die Menge in gleichbleibenden Denkformen, bis ein Unbefriedigter, Instinktbegabter neue Weideplätze des Geistes sucht und findet.
- Denken heißt Vergleichen.
- Der Mutmensch kennt den Zorn, der Furchtmensch die Wut und den Ärger.
- Ich habe niemals einen wirklich großen Geschäftsmann gesehen, dem das Verdienen die Hauptsache war.
- In Deutschland entscheiden über einen Menschen nicht Vorzüge, sondern die Einwände. "Einwandfrei" muß der Mensch sein und die Sache "tadellos". Einwandfrei aber ist nur die klare, runde, tadellose Null.
- Pietät ist nicht Liebe, sondern Unterwerfung. Eine furchtsame Tugend.
- Wehe dem, der ein Kind in Furcht erzieht, und wenn es die Furcht Gottes wäre!
- Wer Lust hat, über Sklaven zu herrschen, ist selbst ein entlaufener Sklave. Frei ist, wem Freie willig folgen und wer Freien willig dient.
Hans-Joachim
Rauschenbach
*1923, deutscher Fernsehjournalist, u.a. ARD-Sportschau
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- Das wahre Nettogewicht einer Dame ist immer erst messbar, wenn sie ihr Make-up abgetragen hat.
Josef
Recla
1905-1987, Österreichischer Lehrer, Verfasser der ersten wissenschaftlichen Arbeit über Sport
- Das, was die meisten Menschen am notwendigsten für ihr Alter sparen sollten, ist ein bisschen Jugend im Denken und Fühlen
Konrad
Redeker
*1923, deutscher Rechtswissenschaftler und Rechtsanwalt.
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- Wir Juristen bringen ja vieles fertig. Wir können aus Nein Ja machen im Wege der Auslegung.
Willy
Reichert
1893-1973, deutscher Komiker und Volksschauspieler
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- Jeder hat einen Geburtsschein, auf dem steht, wann und wo er zur Welt gekommen ist, aber nicht wozu.
Horst
Reinhard
deutscher Autor
- Es ist erstaunlich, was Menschen zu tun bereit sind, wenn man ihnen einredet, es gehöre sich so. Und erst die Damen!
Jules
Renard
1864-1910, französischer Dichter.
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- Endlich weiß ich, was den Menschen vom Tier unterscheidet: Geldsorgen.
- Wenn man glücklich ist, so gibt es noch viel zu tun: das Trösten der anderen.
- Wenn Sie das Leben kennen, geben Sie mir doch bitte seine Anschrift.
Günter
Rexrodt
1941-2004, deutscher Politiker (FDP), Bundeswirtschaftsminister (1993-1998)
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- Wenn ein Deutscher eine Maschine bedient, dann leuchten seine Augen, wenn er einen Menschen bedienen soll, sträuben sich ihm die Haare.
Burt
Reynolds
*1936, amerikanischer Schauspieler
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- Solange der Nagellack nicht trocken ist, ist eine Frau praktisch wehrlos.
Art van
Rheyn
1939-2005, Dichter
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- Es ist schon verwunderlich, mit welcher Begeisterung Pessimisten ihre Fortpflanzung betreiben.
- Ich kenne Menschen, die ihre Seele verkaufen, um von dem Erlös ihre Fassade vergolden zu lassen.
- Was nützt es, wenn wir mehrere Sprachen sprechen, wenn wir nicht die Geduld aufbringen, einander zuzuhören.
Donall O'
Riagain
offenbar irischer Schriftsteller
- Vielfalt hat noch nie einen Konflikt ausgelöst. Erst wenn die Vielfalt nicht mehr anerkannt wird, droht ein Konflikt.
Armand Jean du Plessis, Herzog von
Richelieu
Kardinal Richelieu, 1585-1642
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- Man gebe mir sechs Zeilen, geschrieben von dem redlichsten Menschen, und ich werde darin etwas finden, um ihn aufhängen zu lassen.
Heinz
Riesenhuber
*1935, deutscher Politiker (CDU)
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- Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fallen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen.
Rainer Maria
Rilke
1875-1926, Lyriker deutscher Sprache
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- Alle Kraft, die wir fort geben, kommt erfahren und verwandelt wieder über uns.
- Man muss nie verzweifeln, wenn etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder.
- Wenn der Mensch doch aufhörte, sich auf die Grausamkeit der Natur zu berufen, um seine eigene zu entschuldigen!
Er vergisst, wie unendlich schuldlos auch noch das Fürchterlichste in der Natur geschieht.
Joachim
Ringelnatz
1883-1934, deutscher Schriftsteller, eigentlich Hans Gustav Bötticher
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- Auch die größten Vegetarier beißen nicht gern ins Gras.
Luise
Rinser
1911-2002, deutsche Schriftstellerin
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- Verzeihen hat nichts mit Schwäche zu tun. Verzeihen kommt aus der Stärke!
Willi
Ritschard
1918-1983, Schweizer Politiker
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- In den Diktaturen darf man nichts sagen, muss alles nur denken. In der Demokratie darf man alles sagen, aber keiner ist verpflichtet, sich dabei etwas zu denken.
Charlie
Rivel
1896-1983, Clown spanischer Herkunft
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- Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher.
François La
Rochefoucauld
1613-1680, französischer Herzog, Schriftsteller und Moralist
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- Alle Fehler, die man hat, sind verzeihlicher als die Mittel, welche man anwendet, um sie zu verbergen.
- Aus manchen schwierigen Lebenslagen kann man sich nur mit ein wenig Tollheit retten.
- Bescheidenheit ist eine Tugend, die man vor allem an anderen schätzt.
- Das beste Mittel, um getäuscht zu werden, ist, sich für schlauer zu halten, als andere.
- Das Vertrauen gibt dem Gespräch mehr Stoff als Geist.
- Der Wunsch, klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden.
- Die Bescheidenheit glücklicher Menschen kommt von der Ruhe, die das Glück ihren Gemütern verleiht.
- Die Philosophen verdammen den Reichtum nur, weil wir ihn schlecht gebrauchen.
- Ehe man etwas brennend begehrt, soll man das Glück dessen prüfen, der es besitzt.
- Ein Dummkopf hat bisweilen Witz, aber nie Verstand.
- Hätten wir keine Fehler, so fänden wir nicht so viel Vergnügen daran, bei andern welche aufzuspüren.
- Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen.
- Man verachtet nicht jeden, der Laster an sich hat, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.
- Mit der wahren Liebe ist´s wie mit den Geistererscheinungen: Alle Welt spricht darüber, aber wenige haben etwas davon gesehen.
- Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.
- Nur wenig ist an sich unmöglich. Wenn uns etwas nicht möglich ist, fehlt es uns eher an Tatkraft als an den Mitteln.
- Nur wenige Menschen sind klug genug, hilfreichen Tadel nichts sagendem Lob vorzuziehen.
- So viele klagen über ihr Gedächtnis und sollten lieber über ihren Verstand klagen.
- Unsere Feinde kommen in ihren Urteilen über uns der Wahrheit näher als wir selbst.
- Unsere Reue ist nicht so sehr ein Bedauern des Bösen, das wir getan haben, als eine Furcht vor den Folgen, die uns daraus entstehen könnten.
- Warum können wir uns an die kleinste Einzelheit eines Erlebnisses erinnern, aber nicht daran, wie oft wir es ein und derselben Person erzählt haben?
- Wenn man manche Fehler geschickt zeigt, wirken sie glänzender als Vorzüge.
- Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht mit so großem Vergnügen Fehler bei anderen entdecken.
- Wer Gutes tun will, soll es gleich tun.
- Wie kann man annehmen, ein anderer würde unser Geheimnis hüten, wenn wir es doch selbst nicht hüten konnten?
- Wir müssten uns oft unserer besten Taten schämen, wenn die Beweggründe dazu ans Licht kämen.
- Würde ist eine körperliche Kunst, erfunden um die Mängel des Geistes zu verbergen.
- Zu viel Fleiß im Kleinen macht meistens unfähig zum Großen.
Alexander
Roda Roda
1872-2945, österreichischer Schriftsteller
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- Neid ist der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude.
Auguste
Rodin
1840-1917, französischer Bildhauer und Zeichner
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- Die Schönheit ist überall. Nicht sie versagt sich unseren Augen, sondern unsere Augen versagen, sie zu gewahren.
Gerd
Roellecke
*1927, deutscher Rechtswissenschaftler und Rechtsphilosoph
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- Mit der Wahrheit ist es wie mit der Liebe: Wenn man sie bezahlt, ändert sie ihren Charakter.
Will
Rogers
1879-1935, amerikanischer Humorist
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- Eine Familie ist in Ordnung, wenn man den Papagei unbesorgt verkaufen kann.
Romain
Rolland
1866-1944, französischer Schriftsteller
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- Eine Diskussion ist unmöglich mit jemandem, der vorgibt, die Wahrheit nicht zu suchen, sondern schon zu besitzen.
Jules
Romeuns
- Die wirklich tätigen Leute erkennt man daran, dass sie Zeit haben.
Manfred
Rommel
*1928, ehemaliger Stuttgarter OB
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- Die, die sich dumm stellen, sind gefährlicher als die, die dumm sind.
- Einer Gesellschaft, die man damit unterhalten kann, dass zwei Menschen einen Ball hin- und herschlagen, ist alles zuzutrauen.
- Jubiläen, Geburtstage und Kongresse sind Ereignisse, die nötig sind, damit sich die Führungskräfte aus Behörden und Unternehmen entfernen und
ihre Mitarbeiter von diesen ungestört die Arbeiten verrichten können, welche Unternehmen und Behörden am Leben erhalten.
- Man braucht Gelassenheit. Ich habe mich zu diesem Grundsatz entschlossen: Ich bin nicht beleidigungsfähig.
- Provinz ist keine Landschaft, sondern ein Zustand.
- Rhetorik ist die Kunst, unverständliches so feierlich vorzutragen, dass jeder einzelne Zuhörer meint, der Nachbar verstehe alles,
bloß er selber sei zu dumm, und damit dies die anderen nicht merken, tue er am besten so, als habe auch er alles verstanden.
- Von ihrer Dummheit rasch genesen
Leute, die gern Zeitung lesen.
Es sitzt im Kopf, einst öd und leer,
die Meinung bald vom Redakteur.
- Was nützt einem schon Gedankenfreiheit, der gar keine Gedanken hat?
Markus M.
Ronner
*1938, Schweizer Theologe und Journalist.
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- Es gibt drei Dinge, die man anfängt, ohne zu wissen, wie sie enden: Eine Liebe, eine Revolution und eine Karriere.
Eleanor
Roosevelt
1884-1962, amerikanische Politikerin, Lehrerin, Publizistin, Frau des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt
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- Niemand kann dich ohne dein Einverständnis dazu bringen, dich minderwertig zu fühlen.
Franklin D.
Roosevelt
1882-1945, 32. Präsident der Vereinigten Staaten (1933-1945)
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- Die einzige Begrenzung, das Morgen zu verwirklichen, werden unsere Zweifel von heute sein.
- Ein Radikaler ist ein Mann, der mit beiden Füßen fest in der Luft steht.
- Im Leben gibt es etwas Schlimmeres als keinen Erfolg zu haben: Das ist, nichts unternommen zu haben.
Theodore
Roosevelt
1858-1919, 26. Präsident der USA (1901-1909)
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- Nie drohe man zuerst mit der Faust und dann mit dem Finger.
- Sprich leise und trage einen großen Knüppel!
- Tu, was du kannst, mit dem was du hast, wo immer du bist.
- Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss genug Vernunft besitzen, um die Aufgaben den richtigen Leuten zu übertragen –
und genug Selbstdisziplin, um ihnen nicht ins Handwerk zu pfuschen.
Peter
Rosegger
1843-1918, österreichischer Schriftsteller.
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- Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.
- Den Mitmenschen Freude machen ist doch das Beste, was man auf der Welt tun kann.
- Immer lernt der Kluge vom Dummen mehr als der Dumme vom Klugen.
- Nicht alles, was wahr ist, müssen wir sagen, aber alles, was wir sagen, muss wahr sein.
Werner
Ross
1912-2002, deutscher Publizist und Literaturkritiker
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- Auch Kritik kann zur Manie werden: Man schmeckt vor lauter Haaren die Suppe nicht mehr.
Walt Whitman
Rostow
1916-2003, US-amerikanischer Ökonom und Wirtschaftshistoriker
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- Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt.
Eugen
Roth
1895-1976, deutscher Schriftsteller
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- Ein Mensch – das trifft man gar nicht selten –
der selbst nichts gilt, lässt auch nichts gelten.
- Wer Wahrheit liebt, der urteilt scharf, vorausgesetzt, dass er es darf.
P. J. O´
Rourke
*1947, amerikanischer Satiriker
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- Es gibt nur ein menschliches Grundrecht: Zu tun, was man will solange man anderen nicht schadet.
Dazu gehört auch die einzige menschliche Grundpflicht nämlich für die Folgen geradezustehen.
Jean-Jacques
Rousseau
1712-1778, französisch-schweizerischer Philosoph und Schriftsteller der Aufklärung.
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- Alle Bosheit kommt von der Schwachheit.
- Alles, was zu Herzen gehen soll, muss von Herzen kommen.
- Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.
- Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen.
- Der Charakter offenbart sich nicht an großen Taten; an Kleinigkeiten zeigt sich die Natur des Menschen.
- Der Geschmack ist die Kunst sich auf Kleinigkeiten zu verstehen.
- Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.
- Die Freiheit des Menschen besteht nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.
- Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu erforschen. Das Alter ist die Zeit, sie anzuwenden.
- In Kleinigkeiten zeigt sich der Charakter.
- Kindererziehung ist ein Beruf, wo man Zeit zu verlieren verstehen muss, um Zeit zu gewinnen.
- Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern der, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.
- Nur dadurch, dass man das Gute tut, wird man gut.
Helen
Rowland
1875-1950, amerikanische Autorin
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- Ein Mann raubt den ersten Kuss, bettelt um den zweiten, fordert den dritten, nimmt sich den vierten, akzeptiert den fünften und erträgt den Rest.
Friedrich
Rückert
1788-1866, deutscher Schriftsteller und Orientalist
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- Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren, das sind die Narren.
- Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, dass die Menschen selbst einander die Hölle heiß machen.
- Ich glaubte mich gelobt, dir danken wollt ich schon; nun lobst du jeden Wicht, beschämt schleich ich davon.
- Nicht das Schönste auf der Welt soll dir gefallen, sondern, was dir wohl gefällt, sei dir das Schönste von allem.
- Nur aufs Ziel zu sehen, verdirbt die Lust am Reisen.
- Sechs Wörtchen nehmen mich in Anspruch jeden Tag: Ich soll, ich muss, ich kann, ich will, ich darf, ich mag.
- Trifft dich des Schicksals Schlag, so mach' es wie der Ball: Je stärker man ihn schlägt, je höher fliegt er all
- Wer viele Bücher hat und keines recht gelesen, ist wie ein Geiziger mit seinem Schatz gewesen.
Heinz
Rühmann
1902-1994, deutscher Schauspieler
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- Die Zeit ist zu kostbar, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden.
- Ein Pessimist ist ein Mensch, der sich über schlechte Erfahrungen freut, weil sie ihm Recht geben.
- Immer wenn man glaubt, mit der Schule des Lebens fertig zu sein, wird einem irgendein Sonderkurs offeriert.
Michael
Rumpf
*1948, deutscher Autor und Herausgeber
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- Optimisten leben länger, las der Pessimist und nickte: "Geschieht ihnen recht".
John
Ruskin
1819-1900, englischer Schriftsteller, Maler und Sozialphilosoph
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- Nichts großes Geistiges wurde je durch eine Anstrengung hervorgebracht Grosses kann nur von einem Grossen geschaffen werden, und er tut es ohne Anstrengung.
Bertrand
Russell
1872-1970, britischer Philosoph und Mathematiker
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- Als Christus die Menschen lehrte, einander zu lieben, erregte er eine solche Empörung, dass die Menge schrie: "Kreuzige ihn!"
Von jeher sind die Christen eher der Masse gefolgt als dem Stifter ihrer Religion.
- Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.
- Bei uns sind die diejenigen, die als moralische Leuchten gelten, Menschen, die selber auf gewöhnliche Freuden verzichten und,
um sich schadlos zu halten, anderen die Freude verderben.
- Die Gegner der Geburtenkontrolle können entweder nicht rechnen oder sind mit Krieg, Seuchen und Hungersnot als dauerndem Zubehör des menschlichen Lebens einverstanden.
- Die Wissenschaftler bemühen sich, das Unmögliche möglich zu machen. Die Politiker bemühen sich oft, das Mögliche unmöglich zu machen.
- Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.
- Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.
- Kein Mensch behandelt sein Auto so dumm wie einen anderen Menschen.
- Man sollte nie die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist groß genug.
- Soweit ich weiß, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen.
- Traditionalismus bedeutet, dass man einem silbernen Salzstreuer, aus dem kein Salz kommt, den Vorzug gibt vor einem aus Plastik, der tatsächlich Salz streut.
- Wenige können glücklich sein, ohne andere Menschen, Völker oder Rassen zu verachten.
- Wenn ich mit intellektuellen Freunden spreche, festigt sich in mir die Überzeugung, vollkommenes Glück sei ein unerreichbarer Wunschtraum.
Spreche ich dagegen mit meinem Gärtner, bin ich vom Gegenteil überzeugt.
- Wer wirklich Autorität hat, wird sich nicht scheuen, Fehler zuzugeben.
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