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Tacitus
um 58 bis ca. 116 n. Chr., römischer Geschichtsschreiber
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- Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen.
- Nichts hält die Gesetze so wirksam wie ihre Anwendung gegen hochgestellte Personen.
- Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, dass sie verdient war.
Rabindranath
Tagore
1861-1941, indischer Dichter und Philosoph
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- Die Lüge kann nie zur Wahrheit werden dadurch, dass sie an Macht gewinnt.
- Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten
- Ein Geist, der nur Logik ist, gleicht einem. Messer, das nichts ist als Klinge. Die Hand wird blutig beim Gebrauch.
- In der Stärke der Waffen zeigt sich die Schwäche der Menschen.
- Unsere Taten müssen vor allem ein Ausdruck der Freiheit sein, sonst gleichen wir Rädern, die sich drehen, weil sie von außen dazu gezwungen werden.
- Was wahr ist, ist weder gut noch böse, sondern einfach nur wahr.
Charles Maurice de
Talleyrand
1754-1838, französischer Staatsmann und Diplomat
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- Deserteure müsste man gleichzeitig wegen Feigheit erschießen und wegen Klugheit auszeichnen.
- Es gibt eine Waffe, die mörderischer ist als Verleumdung – die Wahrheit!
- Man muss Zukunft im Sinn haben und Vergangenheit in den Akten.
- Nur ein Mann, der eine gescheite Frau geliebt hat, kann ermessen, was für ein Vergnügen es ist, ein Gänschen zu lieben.
Horst
Tappert
1923-2008, deutscher Schauspieler
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Derrick
- Mir hat noch kein Stadtstreicher etwas getan. Aber gut angezogene Leute haben mir schon sehr geschadet.
Jacques
Tati
1907-1982, französischer Schauspieler und Filmregisseur
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- Eine Kleinstadt ist eine Stadt, in der die wichtigsten Lokalnachrichten nicht gedruckt, sondern gesprochen werden.
- Wer sich zu wichtig für kleinere Arbeiten hält, ist meistens zu klein für wichtige Arbeiten.
Hobart Chatfield-
Taylor
1865-1945, britischer Schriftsteller und Biograph
- Redekunst ist die Macht, Menschen ihre klaren und natürlichen Meinungen auszureden.
Mutter
Teresa
1910-1997, aus Makedonien stammende indische Ordensgründerin
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- Gott hat die Armut nicht erschaffen. Er erschuf nur uns.
- Wenn du Menschen verurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.
Sithu U
Thant
1909-1974, Burmesischer Diplomat und 1961-1971 Generalsekretär der UNO
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- Wenn der Geist den Fortschritt der Technik und Wissenschaft eingeholt hat, können wir Hoffnung für unseren Planeten haben.
Margaret
Thatcher
*1925, britische Politikerin und 1979-1990 Premierministerin
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- Geduld ist eine gute Eigenschaft. Aber nicht, wenn es um die Beseitigung von Missständen geht.
Gunter
Thielen
*1942, Vorstandschef des Medienkonzerns Bertelsmann
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- Je größer der Erfolgsdruck wird, umso mehr muss man die Mitarbeiter mitnehmen, umso mehr muss man sich auf seine Mitarbeiter verlassen können und ihnen Freiraum geben.
Anfangs denkt man, das gehe nicht, weil man glaubt, die Kontrolle zu verlieren. Aber die Mitarbeiter werden Sie nie enttäuschen.
Ludwig
Thoma
1867-1921, deutscher Schriftsteller, Pseudonym Peter Schlemihl
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- Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen – Hauptsache ist, dass sie keinen haben.
Henry David
Thoreau
1817-1862, amerikanischer Schriftsteller und Philosoph
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- Die Behauptung, jemand sei ein Freund, besagt in der Regel nicht mehr, als dass er kein Feind ist.
- Es ist nicht genug, beschäftigt zu sein; das sind auch die Ameisen. Die Frage ist: Womit sind wir beschäftigt?
- Jede Generation lacht über alte Moden und Gebräuche und folgt doch gläubig den neuen.
James
Thurber
1894-1961, amerikanischer Zeichner und Schriftsteller
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- Es ist wichtiger, Fragen stellen zu können, als auf alles eine Antwort zu wissen.
Hermann
Tietz
1837-1907, deutscher Kaufmann und Gründer der Kaufhauskette Hertie
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- Qualität bedeutet, dass der Kunde und nicht die Ware zurückkommt.
J. R. R.
Tolkien
1892-1973, britischer Schriftsteller
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- Tiefe Wurzeln werden vom Frost nicht erreicht.
Lew (Leo) Nikolajewitsch Graf
Tolstoj
1828-1910, russischer Schriftsteller
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- Das Ziel des Lebens ist das Gute.
- Ein großer Gedanke kennt keine Grenzen.
- Es genügt, einem Menschen eine Uniform anzuziehen, ihn von seiner Familie zu trennen und die Trommel zu rühren, um ein wildes Tier aus ihm zu machen
- Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.
Johannes
Trojan
1837-1915, deutscher Schriftsteller
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- Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich das Glück hinzu.
Harry S.
Truman
1884-1972, US-amerikanischer Politiker, 33. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
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- Es ist erstaunlich, was man alles erreichen kann, wenn man sich nicht darum kümmert, wer dafür die Anerkennung bekommt.
Anton
Tschechow
1860-1904, russischer Schriftsteller
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- Der Kluge lernt, der Dummkopf erteilt gern Belehrungen.
- Die Menschen gehen nicht zum Nordpol. Sie gehen ins Büro, streiten sich mit ihrer Frau und essen Suppe.
- Eine Krise kann doch jeder Idiot haben. Was uns zu schaffen macht, ist der Alltag.
- Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten.
- Kein Zynismus kann das Leben übertreffen.
- Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten.
- Wo Fehler sind, da ist auch Erfahrung.
Olga
Tschechowa
1897-1980, deutsche Schauspielerin russischer Herkunft
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- Gut zurechtgemacht fürs Ausgehen ist eine Frau dann, wenn ihr Begleiter lieber mit ihr zu Hause bliebe.
Charles
Tschopp
1899-1982, Schweizer Schriftsteller
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- Eine Partei ist die Gesamtheit jener, die sich einbilden, derselben Meinung zu sein.
- Wer nicht mit der Seele dabei ist, hat keinen Beruf, sondern nur eine Beschäftigung.
Kurt
Tucholsky
1890-1935, deutscher Schriftsteller und Journalist
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- Das ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
- Das Volk versteht das meiste falsch aber es fühlt das meiste richtig.
- Der eigene Hund macht keinen Lärm – er bellt nur.
- Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem zu essen und zu trinken zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.
- Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: Eine, wenn´s ihm gut geht und eine, wenn´s ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.
- Der Mensch wird auf natürlichem Wege hergestellt, doch empfindet er dies als unnatürlich und spricht nicht gern davon.
- Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens, sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.
- Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.
- Das ist schön, mit jemandem schweigen zu können.
- Gebt den Leuten mehr Schlaf – und sie werden wacher sein, wenn sie wach sind.
- Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.
- Ist dir noch nicht aufgefallen, wieviel Frechheit durch Unsicherheit zu erklären ist?
- Je engstirniger, je kleiner, je schmalhorizontiger der Standpunkt eines Menschen, umso unnachgiebiger wird er vertreten.
- Sage mir, zu wem du betest, wenn es dir gut geht, und ich will dir sagen, wie fromm du bist.
- Mit den Mädchen muss man schlafen, wozu sind sie sonst da!
- Wenn der Deutsche hinfällt, dann steht er nicht auf, sondern schaut, wer schadenersatzpflichtig ist.
- Wenn ein Mensch ein Loch sieht, hat er meist das Bestreben, es auszufüllen. Dabei fällt er meistens hinein.
- Wer in einem blühenden Frauenkörper das Skelett zu sehen vermag, ist ein Philosoph.
- Wer seine Memoiren schreibt, hat etwas zu verheimlichen.
- Wie der kleine Moritz sich die Weltgeschichte vorstellt, so ist sie auch.
Julian
Tuwim
1894-1953, polnischer Dichter
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- Jemanden "Idiot" zu nennen, das ist häufig keine Beleidigung, sondern eher eine Diagnose.
Mark
Twain
1835-1910, amerikanischer Schriftsteller
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- Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde das erklärt manches.
- Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
- Der Mensch ist das einzige Tier, das erröten kann und dies auch nötig hat.
- Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen ist derselbe Unterschied wie zwischen dem Blitz und einem Glühwürmchen.
- Die Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.
- Du kannst dich nicht auf deine Augen verlassen, wenn deine Vorstellungen unscharf sind.
- Eine Angewohnheit kann man nicht aus dem Fenster werfen. Man muss sie die Treppe hinunterboxen, Stufe für Stufe.
- Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.
- Erziehung ist organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.
- Es gibt kein sichereres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen.
- Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.
- Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter.
- Man soll den Gegner nicht schlechter machen, als er ohnehin ist.
- Männer, die behaupten, sie seien die uneingeschränkten Herrscher im Haus, lügen auch bei anderer Gelegenheit.
- Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
- Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern – Sie können an einem Druckfehler sterben.
- Wenn du die Wahrheit sagst, gibt es nichts, was du im Kopf behalten müsstest.
- Wir mögen die Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken – falls sie das gleiche denken wie wir.
Prof. Dr. Gerhard
Uhlenbruck
*1929, deutscher Aphoristiker und Immunbiologe
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- Manche Menschen schützen sich vor menschlicher Wärme durch Kälte.
- Von der Bosheit der anderen sollte man nicht auf die eigene Güte schließen.
- Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Nur werden die Ämter leider nicht von Gott vergeben.
- Wer andere in den Sattel hebt, muss sich nicht wundern, wenn sie anschließend auf dem hohen Ross sitzen.
- Wir sind ein Volk der Denker, denn wir denken immer nur daran, was andere wohl von uns denken.
Beate
Uhse
1919-2001, deutsche Erotikunternehmerin
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- Der Wurm, der an der Angel hängt, muss nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch.
Johannes
Urzidil
1896-1970, deutsch-böhmischer Schriftsteller, Kulturhistoriker und Journalist
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- Einen Rat zu befolgen heißt, die Verantwortung zu verschieben.
Sir Peter
Ustinov
1921-2004, britischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller russisch-französischer Herkunft.
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- Beim Ausverkauf hat ein Gentleman nur dann eine Chance, wenn er sich wie eine Dame benimmt.
- Die Kirche sagt, Du sollst Deinen Nachbarn lieben. Ich bin überzeugt, dass sie meinen Nachbarn nicht kennt.
- Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.
- Propaganda ist die Kunst, anderen zu beweisen, dass sie unserer Meinung sind.
- Sinn des Lebens: Etwas, das keiner genau weiß. Jedenfalls hat es wenig Sinn, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein.
- Um sanft, tolerant, weise und vernünftig zu sein, muss man über eine gehörige Portion Härte verfügen.
- Viele Frauen wissen nicht, was sie wollen, aber sie sind fest entschlossen, es zu bekommen.
- Wer sich entschlossen hat zu kämpfen, sollte sich auch entschließen zu siegen.
Karl
Valentin
Die Besitzer seiner Rechte haben den Betreiber von sem-net.de abgemahnt, weil er Valentin-Zitate
(unter Angabe des Urhebers) in einem eigenen Werk benutzt.
Es ist wohl besser, ihn nicht zu zitieren.
Paul
Valéry
1871-1945, französischer Schriftsteller
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- Ein Chef ist ein Mensch, der anderer bedarf.
- Wer den Gedanken nicht angreifen kann, greift den Denkenden an.
Cyrus Roberts
Vance
1917-2002, amerikanischer Jurist und Politiker, Außenminister der USA (1977-1980)
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- Das Prestige ist eine Geißel der Weltpolitik. Dieser Popanz verhindert viele vernünftige Lösungen.
Luc de
Vauvenargues
1715-1747, eigentlich Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues, frz. Schriftsteller
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- Wer auf andere nicht mehr angewiesen zu sein glaubt, wird unerträglich.
- Wer stets mit Lob geizt, zeigt damit seine eigene Mittelmäßigkeit.
Vergil
eigentlich Publius Vergilius Maro, 70-19 v.Chr., römische Dichter der
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- Das Glück hilft den Mutigen.
- Natürliche Dinge sind nicht unanständig.
Vespasian
9-79, römischer Kaiser
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Esther
Vilar
*1935, deutsche Autorin
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- Die Frau kontrolliert ihren Sex, weil sie für Sex all das bekommt, was ihr noch wichtiger ist als Sex.
- Männer werden von ihren Müttern zu Kavalieren erzogen. Es fällt ihnen deshalb schwer, in einem weiblichen Privileg eine Ungerechtigkeit zu erkennen.
- Wenn das Rosa des Nagellacks genau zum Rosa des Lippenstiftes paßt, wenn sauber gewaschene Wäschestücke im Wind flattern, ist die Welt der meisten Frauen hundertprozentig in Ordnung.
Leonardo da
Vinci
1452-1519, florentinischer Künstler, Maler, Bildhauer, Architekt, Ingenieur und Wissenschaftler.
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- Armselig der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft.
- Die Ungleichheit ist die Ursache aller örtlichen Bewegungen.
- Drohungen bedeuten nur Waffen für den Bedrohten.
- Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung.
- So wie das Eisen außer Gebrauch rostet und das stillstehende Wasser verdirbt, oder bei Kälte gefriert, so verkommt der Geist ohne Übung.
- Wer das Leben nicht schätzt, der verdient es nicht.
- Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht.
- Wer streitet und sich dabei auf die Autorität beruft, benützt keineswegs seinen Geist, sondern eher sein Gedächtnis.
Rudolf
Virchow
1821-1902, deutscher Arzt an der Berliner Charité
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- Zwei Dinge pflegen den Fortschritt der Medizin aufzuhalten: Autoritäten und Systeme.
Nicht nur in der Medizin.
Friedrich Theodor
Vischer
1807-1887, deutscher Literaturwissenschaftler und Philosoph, Schriftsteller und Politiker
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- Mach andern Freude! Du wirst erfahren, wie sehr "Freude machen" erfreut.
Swami
Vivekananda
1863-1902, hinduistischer Mönch und Gelehrter
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- Das ganze Geheimnis des Daseins ist, keine Furcht zu haben. Fürchte nicht, was aus dir wird, und hänge von niemandem ab!
Walther von der
Vogelweide
um 1170 bis ca. 1230, mittelhochdeutscher Dichter und Minnesänger
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- Ein Schaden ist gut, der zwei Vorteile gewinnt.
Voltaire
1694-1778, französischer Schriftsteller und Philosoph
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- Alle Jahrhunderte ähneln sich durch die Bosheit des Menschen.
- Beim Lesen guter Bücher wächst die Seele empor.
- Das siegreiche Volk hat niemals einen Vorteil von den Trümmern des besiegten Volkes. Es bezahlt alles.
- Der Geist ist das genaue Gegenteil vom Geld, je weniger man davon hat, desto zufriedener ist man.
- Der Mensch wird ohne Grundsätze, aber mit der Fähigkeit geboren, sie alle in sich aufzunehmen.
- Die höchste Arroganz besteht darin, sie gar nicht zu zeigen.
- Die Kunst der Medizin besteht darin, den Patienten beschäftigt zu halten, während die Erkrankung ihren eigenen Verlauf nimmt.
- Ein langer Streit beweist, dass beide Seiten Unrecht haben.
- Je mehr einer weiß, desto mehr bezweifelt er.
- Je öfter eine Dummheit wiederholt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein der Klugheit.
- Lügen ist nur dann ein Laster, wenn es Böses stiftet, dagegen eine sehr große Tugend, wenn dadurch Gutes bewirkt wird.
- Man kann die Menschen zur Vernunft bringen, indem man sie dazu verleitet, dass sie selbst denken.
- Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.
- Trotz aller Fortschritte des menschlichen Geistes wird immer noch zu wenig gelesen.
- Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
Karl Heinrich
Waggerl
1897-1973, Österreichischer Erzähler
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- Eine halbe Wahrheit ist nie die Hälfte einer ganzen.
- Im Munde gewisser Leute reizen die eigenen Ansichten zum Widerstand.
- Was die Gesellschaft öffentliche Meinung nennt, heißt beim einzelnen Menschen Vorurteil.
- Wer nichts Böses tut, hat damit noch nichts Gutes getan.
Lech
Walesa
*1943, polnischer Arbeiterführer und Politiker
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- Der Mensch ist nicht frei, wenn er einen leeren Geldbeutel hat.
Martin
Walser
*1927, deutscher Schriftsteller
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- Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft´s.
- Die andauernde Konfessionsüberwachung durch linke Aufsichts-Intellektuelle ist typisch deutsch.
- Nur mit Verteufelung produziert man Teufel.
- Wir leben in einer Epoche der Herunterbeterei des Korrekten!
Thomas
Watson
1874-1956, Vorstandsvorsitzender IBM
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- Ich denke, dass es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt.
Aussage im Jahr 1943
Paul
Watzlawick
1921-2007, Psychologe und Autor
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- Bei der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein.
- Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die richtige Wirklichkeit ist.
- Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.
Karl Julius
Weber
1767-1832, deutscher Schriftsteller
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- Von oben herab muss reformiert werden, wenn nicht von unten hinauf revolutioniert werden soll.
- Was Richterstuhl und Polizei für den Buerger, muss die öffentliche Meinung für Regenten und ihre Minister werden.
Peter
Weck
*1930, österreichischer Schauspieler und Regisseur
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- Junggesellen wissen, dass man einer Frau nicht zu lange den Hof machen darf, weil man ihn sonst kehren muss.
- Unter einem Dialog versteht eine Frau die Zwischenrufe des Mannes.
Marina
Weisband
*1987, deutsche Politikerin. 2011 Politische Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstands der Piratenpartei.
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- Echte Gleichberechtigung beginnt erst dann, wenn nicht mehr gezählt wird.
Konrad
Weiß
*1942, deutscher Regisseur, Publizist und Bürgerrechtler
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- Alle Diktaturen nähren sich aus der Angst der Untertanen.
Carl Friedrich Freiherr von
Weizsäcker
1912-2007, deutscher Physiker und Philosoph
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- Freiheit ist ein Gut, dass durch Gebrauchen wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet.
- Was man weiß, kann man korrigieren. Was verborgen bleibt, ist eine glimmende Zeitbombe.
Richard von
Weizsäcker
*1920, deutscher Politiker (CDU), ehemaliger Bundespräsident
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- Widerstand einer Diktatur ist etwas anderes als Zivilcourage in einer wohl etablierten Demokratie.
Orson
Welles
1915-1985, US-amerikanischer Filmregisseur, Schauspieler und Autor
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- Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat.
- Erfolg steigt den Menschen vielfach zu Kopf, aber am schlimmsten wirkt er sich gewöhnlich auf die Bauchpartie aus.
- Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollen Mund zu sprechen; aber sie haben keine Bedenken, dies mit leeren Kopf zu tun.
Herbert George
Wells
1866-1946, englischer Schriftsteller
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- Den Fortschritt verdanken wir Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung.
- Es kommt nicht darauf an, was für einen Hut man auf dem Kopf hat, sondern was für einen Kopf unter dem Hut.
- Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.
- Schmeicheleien sind wie Falschgeld: sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.
Götz W.
Werner
*1944, Gründer und Gesellschafter von dm-drogerie markt
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- Leider beschäftigen sich viele Führungskräfte zu wenig mit den Menschen an sich.
Ein Mensch, der einen möglichst idealen Motor konstruieren will, studiert Maschinenbau. Das macht Sinn.
Und was studiert gemeinhin jemand, der Führungskraft werden will? Wirtschaftswissenschaft statt Menschenwissenschaft.
- Umsatz ist der Applaus der Kundschaft.
Edith
Wharton
1862-1937, amerikanische Romanautorin
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- Es gibt zwei Arten für Licht zu sorgen: Man kann die Kerze sein oder der Spiegel, der sie reflektiert.
Hanne
Wieder
1925-1990, deutsche Kabarettistin und Schauspielerin
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- Viele Menschen heiraten, weil sie des Alleinseins müde sind und lassen sich wieder scheiden, weil sie des Alleinseins müde sind.
Elie
Wiesel
*1928, amerikanischer Schriftsteller jüdisch-ungarischer Herkunft
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- Von einem Menschen, der so ist wie ich, kann ich nichts lernen.
Oscar
Wilde
1854-1900, irischer Schriftsteller
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- Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.
- Ein Mann kann mit jeder Frau glücklich sein, solange er sie nicht liebt.
- Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt,
dass sie so leben, wie man es wünscht.
- Es ist wichtiger, dass sich jemand über eine Rosenblüte freut, als dass er ihre Wurzel unter das Mikroskop bringt.
- Frauen haben einen untrüglichen Instinkt für alles, außer für das, was auf der Hand liegt.
- Gedächtnis ist ein Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.
- In Prüfungen stellen Narren Fragen, die Weise nicht beantworten können.
- Intuition ist der eigenartige Instinkt, der einer Frau sagt, dass sie Recht hat, gleichgültig, ob das stimmt oder nicht.
- Jeder Erfolg, den man erzielt, schafft uns einen Feind. Man muss mittelmäßig sein, wenn man beliebt sein will
- Jedermann kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.
- Jedes Nachdenken über gutes oder schlechtes Benehmen zeugt´von einem Stillstand der geistigen Entwicklung.
- Leben – es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren nur.
- Moral ist die Haltung, die wir Leuten gegenüber einnehmen, gegen die wir eine persönliche Abneigung haben.
- Nur Persönlichkeiten bewegen die Welt, niemals Prinzipien.
- Vergib stets deinen Feinden, nichts verdrießt sie so.
- Wenn ein Mann etwas Blödsinniges tut, dann tut er es immer aus den edelsten Motiven.
- Wer es dahin gebracht hat, dem eigenen Leben zuschauen zu können, ist den Leiden des Lebens entronnen.
- Wer treu ist, kennt nur die triviale Seite der Liebe. Nur die Treulosen kennen ihre Tragödien.
- Wirklich zu leben ist das Kostbarste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren bloß, sonst nichts.
Thornton
Wilder
1897-1975, amerikanischer Schriftsteller
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- Auch die beunruhigendsten Gegenwart wird bald Vergangenheit sein. Das ist immerhin tröstlich.
- Der ewige Jammer mit den Weltverbesserern ist, dass sie nie bei sich selber anfangen.
- Es gibt nur ein Elend, und das ist Unwissenheit.
- Viel Schlechtes entsteht, indem man Gutes übertreibt.
Friedrich
Wilhelm von Brandenburg
1620-1688, Markgraf von Brandenburg, Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches, Herzog in Preußen
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- Erfahrungen nützen gar nichts, wenn man keine Lehren daraus zieht.
Roger
Willemsen
*1955, TV-Moderator und Autor
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- Demokratie heißt: Jeder kann seine Überzeugungen haben, die Fakten werden schon mit ihnen fertig.
Tennessee
Williams
1911-1983, amerikanischer Schriftsteller
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- Frauen lieben die Besiegten, aber sie betrügen sie mit den Siegern.
- Wir alle benutzen einander und nennen es Liebe
P(elham) G(renville)
Wodehouse
1881-1975, britischer Schriftsteller
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- Es ist gut, sich im Leben niemals zu entschuldigen. Die richtige Art Menschen will keine Entschuldigungen und die falsche Art sieht sie als bösen Vorsatz.
Marion
Wolf
Hat mich 2009 angemailt wegen eines einzigen Zitats, das ich 2001 in de.talk.romance verwendet habe, und das sie 2009 in ein neues Buch aufgenommen hat. Es ist besser, sie nicht zu zitieren.
(Hoffentlich hat sie ihren Bäcker, Metzger und ihre Gemüsefrau auch darauf aufmerksam gemacht, dass sie nichts weitererzählen dürfen, was sie sagt, sie könnte es ja später literarisch verwendet.)
Deng
Xiaoping
1904-1997, chinesischer Politiker
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- Es ist egal, ob eine Katze schwarz oder weiß ist – Hauptsache, sie fängt Mäuse.
(siehe auch Pius II)
Neil Francis
Young
US-amerikanischer Professor für Psychologie
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- Friede erfordert Wahrheit.
Dieter
Zetsche
*1953, Top-Manager. Zeitweise Vorstandsvorsitzender der Daimler AG
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- Ich nehme jede Situation so, wie sie gegeben ist, und suche in ihr den Erfolg.
Heinrich
Zille
1858-1929, deutscher Zeichner, Karikaturist, Maler und Photograph Wikipedia
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- Jeder schließt von sich auf andere und berücksichtigt dabei nicht, dass es auch anständige Menschen gibt.
Nikolaus Ludwig von
Zinzendorf
1700-1760, lutherisch-pietistischer Theologe
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Lieder
- Die allergrößte Klugheit ist die Aufrichtigkeit.
Émile
Zola
1840-1902, französischer Schriftsteller
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- Nichts widersteht, Berge fallen und Meere weichen vor einer Persönlichkeit, die handelt.
Stefan
Zweig
1881-1942, österreichischer Schriftsteller
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- Jeder Schatten ist im letzten doch auch Kind des Lichts.
- Wer einmal zu sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren.
Zhuangzi
ca. 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph und Dichter, andere Namens-Schreibweisen: Zhuangzhou, Dschuang Dsi, Tschuang-tse
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- Der Mensch besieht sein Spiegelbild nicht im fließenden Wasser, sondern im stillen Wasser.
Ulrich
Zwingli
1484-1531, Zürcher Reformator
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- Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist.