Feministische Ausreden gegen
eine Wehrpflicht für Frauen

Mehr zur Aussetzung auf der Seite Idiotische Wehrpflicht

Die Wehrpflicht wurde zum 1.7.2011 "ausge­setzt". Aber "ausgesetzt" ist nicht "abgeschafft". Darum gelten die nachfolgenden Ausführungen weiter:


Die folgenden Ausreden gegen eine Wehrpflicht oder eine allge­meine Dienstpflicht für Frauen sind mir bekannt. Wenn jemand weitere kennt, bin ich gern bereit, meine Liste zu erweitern.
Im Übrigen werden solche Behauptungen auch durch ständig Wieder­holung und selektive Statistikauswahl des Frauen­mini­ste­riums nicht wahrer.

Frauen sind für den Wehrdienst nicht geeignet

Wird schon widerlegt durch die vielen Soldatinnen, die es bereits gibt, sogar in Kampfeinsätzen z.B. der US-Armee. Dass deutsche Frauen keine Ausnahme sind, zeigen inzwischen Frauen, die freiwillig in der Bundeswehr Dienst mit der Waffe leisten.

Ob jemand für den Wehrdienst/Kriegsdienst geeignet ist, ist nicht vom Geschlecht abhängig, sondern rein von der individuellen Tauglichkeit. Jeder müsste unabhängig vom Geschlecht der gleichen Tauglich­keits­prüfung unterworfen werden.

Frauen sind viel weniger gewaltbereit.

Dabei wird gern auch ein Hinweis auf BKA-Statistiken gebracht.

Antwort 1:
Über 118 Studien zeigen, dass Frauen genauso gewaltbereit sind wie Männer (siehe Google "Studien AND KFN AND Gewalt AND Männer" oder Die Welt "Frauen prügeln mehr als Männer"). Nur bevorzugen Frauen als Tatort das häusliche Umfeld, wo es nicht so auffällt. Da männ­liche Opfer weiblicher Gewalt sich meist schämen und schwei­gen, und diejenigen die den Mund doch aufmachen in der Regel nicht ernstgenommen werden ("Schlappschwanz", "Sei doch ein Mann" usw.), sind diese Fälle in der BKA-Statistik unterrepräsentiert.
Statistiken, die durch psychologische und gesellschaftliche Einflüsse verfälscht werden, sind als Beweismittel nicht geeignet. Fakten erhält man unter solchen Bedingungen nur durch unabhängige wissen­schaft­liche Studien, und davon gibt es wie gesagt bereits 118 Stück.

Antwort 2:
Es gibt natürlich auch unter den Frauen, ebenso wie unter den Männer, einen gewissen Prozentsatz von Menschen, die gegen Waffen­gewalt sind. Aber diese Frauen könnten ebenso wie die Männer statt dem Wehrdienst den Ersatzdienst wählen.

Ich danke Flavina (Gästebucheintrag 98), dass sie mich auf dieses Scheinargument aufmerksam gemacht hat und mir so half, meine Liste zu erweitern.

Weitere Informationen auf

Frauen leisten ihren gesellschaftlichen Beitrag statt dessen durch Kinderkriegen

Das war bei der Entstehung der Bundeswehr zweifellos so. Damals war der normale Lebensweg einer Frau mit Heiraten, und durch den damit verbundenen Sex mangels guter Verhütungsmittel automatisch mit Kinderkriegen verbunden.

Inzwischen ist das Kinderkriegen durch eine breite Palette guter Ver­hü­tungs­mittel zu einer freiwilligen Leistung geworden, die von immer mehr Frauen verweigert wird. Die Ausrede würde nur noch gelten, wenn man bei Frauen statt einer Wehrpflicht eine Zwangs­schwänge­rung im Alter von 18 Jahren vornehmen würde.

Übrigens habe ich diese Ausrede bisher nur von Frauen gehört, die keine Kinder hatten.

Frauen werden in unserer Gesellschaft noch benachteiligt

Antwort 1:
Wenn das der Fall sein sollte, wäre es notwendig, diese Benach­teili­gun­gen abzubauen, statt in Rachemanier eine Benachteiligung des anderen Geschlechts aufrecht zu erhalten.

Antwort 2:
Heutzutage kann sich niemand mehr erlauben, eine Frau nur deshalb zu benachteiligen, weil sie eine Frau ist. Diese Frau kann dann nämlich ohne weiteres mit Hilfe von Gleichstellungs­beauftragten oder gar Gerichten ihre Gleichberechtigung oder eine Entschädigung durch­setzen, und darüber hinaus den Tätern durch Anprangern Schaden zufügen. Wehrt sie sich nicht, so befindet sie sich in der­sel­ben Situation wie die Männer, die ihre Rechte nicht wahrnehmen. Eine Benachteiligung auf Grund von eigener Nachgiebigkeit ist nicht geschlechtsspezifisch, ist also keine Benachteiligung "der Frauen".
Eine Benachteiligung "der Frauen" gibt es heute nicht mehr, sondern nur noch Frauen, die ihre Rechte und Chancen nicht wahrnehmen oder nicht die gleiche Leistung bringen, und dann über ihre angebliche "Benachteiligung" jammern. Solchen Frauen empfehle ich ein Buch von Kricheldorf: "Verantwortung: Nein danke".

Aber Halt!
Es gibt tatsächlich Berufsgruppen, in denen Frauen absolut unter­reprä­sen­tiert sind. Es sind die schmutzigen und gefährlichen Berufe, wie z.B. in Müllabfuhr und Bergbau.
Auf Mädels! Meldet schleunigst auch dort Eure Quoten an, sonst könnte man auf die Idee kommen, dass Ihr Euch bei der Gleichberech­ti­gung nur die Rosinen herauspicken wollt. Siehe auch das Buch "Wenn Männer in der Falle sitzen".