Den Test, der das folgende Persönlichkeitsbild lieferte fand ich unter http://www.alpenland.com. Ich fühle mich sehr treffend beschrieben. Bei zwei Tests in größerem Abstand (in verschieden belasteten Lebensphasen) kamen gering unterschiedliche Ergebnisse heraus, ich bringe beide Versionen nebeneinander.


Persönlichkeitsbild

Besonders wichtig ist in unserer hektischen Zeit die Fähigkeit, ruhig und gelassen zu bleiben. Anhaltende Nervosität führt auf Dauer bei jedem Menschen zu einem Unwohlsein, dass sich schädlich auf seine Gesundheit auswirkt. Es treten dann psycho­somatische Störungen und Krankheiten auf. Doch wie steht es nun um Ihre Gelassenheit ? Sind Sie ein nervöser Mensch ?

Keineswegs! Im Gegenteil. Herr Peter Becker ist ein ausgesprochen aus­ge­gli­che­ner Mensch. Er zeichnet sich durch ein hohes Maß an Selbst­be­herr­schung, Ruhe und Gelassen­heit aus. Das geht so weit, dass er selbst dann ruhig bleibt, wenn er von jemandem ganz absichtlich und gezielt provoziert wird. Herr Peter Becker beherrscht somit wirklich die hohe Schule der Selbstkontrolle. Auch an besonders hektischen Tagen ändert sich daran nichts. Zehn An­rufe innerhalb von zwanzig Minuten steckt er mühelos weg, ohne sich deshalb gleich über die Erfindung des Tele­fons aufzuregen. Überhaupt verfügt er über die ganz besondere Gabe, sich auch durch fort­währende Störun­gen nicht aus dem Arbeits­rhyth­mus bringen zu lassen. Hetze und Nervosität sind tabu. Auch jede Form von Unüberlegtheit oder Panik ist für Herrn Peter Becker ein Fremdwort. In brenzligen Situationen bewahrt er die sprichwörtliche Ruhe. In einer Gefah­ren­situation wird sich so schnell niemand finden, der die Nerven besser als er behalten könnte. Im Be­kann­ten­kreis wird Herr Peter Becker deshalb als ruhender Pol sehr ge­schätzt. Auch die lockere und gelöste Art, die er beim Umgang mit anderen Menschen an den Tag legt, kommt im privaten und vor allem im beruflichen Umfeld sehr gut an. Hinzu kommt, dass er auch dann nicht empfindlich oder beleidigt reagiert, wenn im Eifer des Gefechts einmal ein harsches Wort fallen sollte. Denn Herr Peter Becker schlägt dann nicht einfach "blind" zu­rück, sondern verliert auch in solchen Si­tua­tionen nicht seine benei­dens­werte Selbstkontrolle. Unüberlegte Äußerungen macht er nicht. Und diese Fähigkeit achten die Mit­men­schen ganz besonders. Allerdings geschieht es auch hin und wieder einmal, dass jemand diese innere Ausgeglichenheit falsch versteht und diese dann als Gleich­gültigkeit von Herrn Peter Becker gegenüber seiner Person miss­deutet. Und selbst­ver­ständ­lich möchte niemand mit einer solchen Gleich­gültigkeit behandelt werden. Solche Missverständnisse sind bei so viel Selbst­beherrschung aber leider hin und wieder vorprogrammiert. Herr Peter Becker sollte solchen Fehl­inter­pre­ta­tio­nen rechtzeitig vorbeugen. Er muss deshalb deutlich machen, dass er keineswegs desinteressiert gegen­über den Mitmenschen ist. Überhaupt wäre es günstig, wenn er auch das generell für die gesamte Umwelt bestehende Interesse besser zum Ausdruck bringen könnte. Stress ist für Herrn Peter Becker ein Fremdwort. Von psychosomatischen Problemen (wie etwa Migräne) bleibt er verschont. Die große innere Ruhe ist nämlich auch dafür verantwortlich, dass er nicht von solchen Krankheiten heim­ge­sucht wird, deren Ursachen seelischen Ursprunges sind. Die Antwort ist gar nicht so einfach. Denn bei Herrn Peter Becker geht es recht abwechslungs­reich zu. Nach ruhigen, er­holsamen und ent­span­nen­den Zeitab­schnit­ten gerät er immer wieder in Stress­situa­tio­nen, in denen er dann mit großer Nervosität reagiert. Dies geschieht etwa dann, wenn er sich urplötzlich mit einer Viel­zahl von unerwarteten Problemen konfrontiert sieht. Zehn Tele­fon­anrufe innerhalb von zwanzig Minuten kön­nen Herrn Peter Becker dabei völlig aus der Ruhe bringen. Und er ringt dann meist ver­geb­lich mit sich selbst, in solchen Momenten auch weiterhin die Geduld zu bewahren. In solchen Bela­s­tungs­situa­tionen kommt dann sogar etwas Hetze bei Herrn Peter Becker auf. Und schließlich verliert er in diesen extremen Momen­ten dann auch mal die Selbst­beherrschung. Er sollte deshalb ver­suchen, diesem Alltags­stress zu ent­gehen. Andernfalls könnte es einmal zu schwer­wie­gen­den psycho­so­ma­ti­schen Störungen kommen, also Krank­heiten, deren Ursa­chen seelischen Ur­sprungs sind. Und diese würden dann die Ge­sund­heit von Herrn Peter Becker noch mehr als bisher beeinträch­ti­gen. Doch die Test­ant­worten von Herrn Peter Becker zeigen klar und deutlich, dass er ex­zel­len­te Mög­lich­keiten hat, und dies zu verhindern. Er soll­te möglichst noch heute damit beginnen, die ruhi­gen Momente im Leben bewusster zu ge­nie­ßen und immer mehr auszudehnen. Wenn er es nämlich schafft, diese ruhigen Momente aus­zu­wei­ten, geht künf­tig alles wie von selbst. Dann wer­den die momen­tan noch vorhandenen Stress­mo­men­te immer kürzer und auch weniger werden, bis sie schließlich ganz ver­schwin­den.

Ein weiterer bedeutsamer Charakterzug ist die Ausprägung der Aggressivität.

Doch keine Sorge. Er ist nicht der Typ, der seine Wünsche und Ziele mit Gewalt durchsetzt. Herr Peter Becker ist viel­mehr ein friedfertiger Mensch. Und deshalb verzich­tet er auch schon einmal auf etwas, anstatt sinnlos in Rage zu geraten und auf den Putz zu hauen. Er hat seine Aggres­sio­nen sehr gut unter Kontrolle. Körperliche Gewalt hält Herr Peter Becker als absolut unge­eig­net, um eigene Rechte oder die eigene Meinung durch­zu­setzen. Auch ist er der Ansicht, dass es nicht sehr hilfreich ist, den Mit­men­schen andauernd deren eigene Fehler unter die Nase zu halten. Auch für derbe Streiche hat er wenig übrig. Er demonstriert dabei die hohe Kunst der Selbst­beherrschung. Das ver­hilft Herr Peter Becker bei den Mitmen­schen zu hohem Ansehen. Und auch die Fähig­keit, nicht sofort wegen allem in die Luft zu gehen, wird sehr an Herr Peter Becker bewun­dert. Er ist deshalb überall gerne gesehen. Sympathische Menschen mag man eben. Diese ist im Durchschnitt ange­siedelt. Und das ist gut so. Solange niemand Herrn Peter Becker absichtlich reizt, gehört er zu den friedlichen Artge­nos­sen, die keiner Fliege etwas zu leide tun würden. Er käme gar nicht auf den Gedanken, von selbst in die Luft zu gehen. Denn dazu hat er das eigene Ver­hal­ten viel zu gut unter Kontrolle. Er weiß, dass er zur Durchsetzung eigener Rechte und Stand­punkte keinerlei körper­licher Gewalt bedarf. Und er muss sich auch nicht ständig dadurch beweisen, indem er bei jeder sich bietenden Gele­gen­heit den Mitmenschen auch noch deren kleinsten Fehler unter die Nase hält.
Sobald allerdings jemand einen An­griff gegen Herrn Peter Becker startet, wird er sein blaues Wunder erleben. Dann kann er nämlich auch austeilen. Die Aggressions­be­reit­schaft passt sich also den Gegeben­heiten des Umfelds an. Und das ist letztlich eine gesunde Einstellung.

Neben dem Vorhandensein von Nervosität und Aggressionen spielt auch die Stimmungslage eine entscheidende Rolle. Das Haupt­augenmerk richtet sich dabei auf den Umstand, ob Herr Peter Becker depressiv veranlagt ist oder eher gute Laune verbreitet.

Und er strebt wirklich danach, das Leben von der positiven Seite her zu betrachten. Das gelingt Herr Peter Becker meist sehr gut. Er lässt sich nur selten von dieser konstruktiven Lebensauffassung ab­brin­gen, sondern versucht auch diese beizubehalten, wann immer es möglich ist. Und dadurch erlangt er jene Sicherheit und Lebens­freude, die von allen Bekannten und Freunden so besonders an Herr Peter Becker geschätzt wird. Denn ein Plausch mit einem freund­li­chen und zufriedenen Menschen ist jederzeit herzlich willkommen. Er stellt für die Mitmenschen deshalb eine wandelnde Quelle der Lebensfreude dar. Und von dieser Lebensfreude lassen sich viele Personen immer wieder aufs neue anstecken und anspornen. Er dient darum als Vorbild für alle Bekannten und Freunde, die ihrem Vorbild auch fleißig nacheifern. Tiefe Depressionen kennt er nicht. Allerdings kann es schon einmal passieren, dass sich schlechte Laune breit macht und er am Verzweifeln ist. Nämlich dann, wenn plötzlich alles auf einmal über Herr Peter Becker zusammenstürzt. In solchen extremen Situationen sinkt die Stimmung dann schon einmal bis auf den Nullpunkt. Doch das ist nicht weiter schlimm. Denn aufgrund der gesunden Grundeinstellung verfliegt der Katzenjammer meistens in kürzester Zeit. Er sollte auch künftig darauf achten, dass er nicht zu lange in der düsteren Stimmung verweilt und überlegen, wie er auch in einer solchen Situation dem Leben noch etwas Gutes abgewinnen könnte. Stimmungstiefs bleiben bei Herr Peter Becker dann auch weiterhin Mangelware.

Ebenso wichtig wie die Frage nach der generellen Stimmungslage ist auch die Einschätzung der Erregbarkeit. An diese knüpft sich etwa auch die Frage, wie erfolgreich er das Leben gestalten kann. Dazu ist es nötig, dass er ein besonders ausgeprägtes Gespür dafür bekommt, wann es sich lohnt, einem bestimmten Punkt das gesamte Interesse entgegenzubringen, das er aufbieten kann. Darin liegt eine ganz besondere Kunst.

Diese beherrscht Herr Peter Becker schon fast bis zur Perfektion. Er verhält sich nämlich goldrichtig. Denn er weiß genau, dass niemand es besonders schätzt, von jemand anderem mit bloßer Gleich­gültigkeit behandelt zu werden. Auch er selbst möchte dies ja am allerwenigsten. Teilnahmslos oder gar gleichgültig reagiert er nur dann, wenn eine Sache sich nicht lohnt. Er unternimmt dann auch kei­ne überflüssigen Anstrengungen, sich trotzdem dafür zu begeistern. Andererseits kann er sich für interessante Dinge dann begeistern, wenn er der Ansicht ist, dass sich das auch wirklich lohnt. Und dann kann nichts und niemand mehr Herr Peter Becker aufhalten. Diese Einstellung ist prima. Erfolge entstehen nämlich bevorzugt aus einem tiefen Gefühl der Begeisterung für eine ganz bestimmte Sache oder Idee. Und je neuer und frischer diese Idee ist, desto größer sind die Chancen, dass er sie durch Begeisterung in einen großen Erfolg umwandeln kann. Er sollte aber trotzdem immer am Ball bleiben und daran gehen, sich stets nach neuen Herausforderungen umzusehen. Und er sollte neue Ziele anstreben und sich dabei die Meßlatte ruhig noch ein Stück höher als bisher legen. Herr Peter Becker wird sehen, dass solche frischen Aktionen sich äußerst belebend auf den Tagesablauf und das Selbst­bewusst­sein auswirken werden. Und dann kann wirklich nichts und niemand mehr Herr Peter Becker aufhalten.

Besonders nicht, wenn es zusätzlich noch gelingt, andere Menschen für sich zu gewinnen und für Ideen zu begeistern. Wenn Herr Peter Becker offen auf andere zugehen will, dann darf er freilich nicht zu zurückhaltend sein.

Doch diese Gefahr besteht bei Herr Peter Becker ohnehin nicht. Er verhält sich alles andere als ungesellig gegenüber anderen. Selbstverständlich ist er manchmal enttäuscht darüber, dass er plötzlich selbst das Ziel von Witzen wird. Denn niemand hat es gerne, wenn andere Menschen Späße über die über einen machen. Ein solches Verhalten kratzt nämlich besonders stark am eigenen Selbstvertrauen. Das ist auch bei Herr Peter Becker so. Die Reaktion, die er dann zeigt, ist aber die einzig richtige: Statt sich schmollend in eine einsame Ecke zurückzuziehen lacht er lauthals mit und setzt sogar noch eins drauf. Mit dieser Art von Selbstironie zeigt er immer wieder deutlich, dass er Humor hat und ganz genau weiß, dass man eben manchmal auch etwas einstecken können muss. Dadurch verhindert er aber auch, von anderen Menschen absichtlich mit gezielten kleinen Sticheleien und Boshaftigkeiten verletzt zu werden. Denn wenn diese von vornherein keinerlei Aussicht auf Erfolg haben, dann macht es dieser Sorte von Zeitgenossen auch keinen Spaß, es überhaupt zu versuchen. Andererseits gerät er auch nicht in den Ruf, ein Spielverderber zu sein. Es besteht also keine Gefahr, dass er sich durch die eigenen Reaktionen in solchen Momenten ins Abseits manövrieren könnte. Vereinsamung und Isolation von den Mit­men­schen wird daher nie zu einem Problem werden. Herr Peter Becker sollte weiter hin versuchen, so locker wie bisher zu bleiben und eben alles so zu nehmen, wie es kommt. Und der wertvollen Gabe treu zu sein, über sich selbst lachen zu können.

Ebenso kostbar ist die Fähigkeit, gelassen durchs Leben zu schreiten. Darum streben auch so viele Menschen nach dieser Eigenschaft. Gelassenheit ist eben ein ganz besonders geschätzter Charakterzug.

Herr Peter Becker kann sich glücklich schätzen, dass dieser Charak­ter­zug bereits sehr ausgeprägt vorhanden ist. Dafür hat er aber auch einige Anstrengungen unternommen. Schon sehr früh erkannte er, dass Erfolg etwas ist, das einem nicht durch Zufall begegnet, sondern dass man dafür hart arbeiten muss. Und das hat er auch getan. Er erntet also jetzt die Früchte der vorangegangenen Mühen. Dabei haben sich zwei sehr positive Eigenschaften bei Herr Peter Becker verfestigt. Nämlich einmal eine gehörige Portion Selbstvertrauen und dazu noch eine Prise allerfeinster Humor. Von diesen beiden Quali­tä­ten kann er gar nicht genug besitzen. Er sollte sie deshalb ganz besonders hegen und pflegen und nach Möglichkeiten suchen, diese Talente täglich weiter zu vervollkommnen. Viele Mitmenschen sehen jedoch nur die äußerliche Fassade. Sie glauben, dass Herr Peter Becker alles ohne jede Anstrengung gelingt. Oft entwickelt sich dabei ein Gefühl von Neid und Eifersucht. Er sollte sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. Er sollte vielmehr das Bewusstsein ge­nießen, unter schweren Anstrengungen alles so in Gang gebracht zu haben, dass es jetzt mit relativ geringem Kraftaufwand fast von selbst reibungslos funktioniert. Weiter so!

Nach der Auffassung berühmter Psychologen kann dabei besonders die Erkenntnis helfen, ob er ein eher extravertierter oder ein intro­ver­tier­ter Persönlichkeitstyp ist. Introvertierte Persönlichkeiten werden eher von außen (also extern) gesteuert. Extravertierte Menschen hingegen werden von innen (also intern) gesteuert.

Herr Peter Becker ist ein Typ, der die optimale Mischung aus diesen beiden Formen gefunden hat. Gegenüber dem sozialen Umfeld ist er aufgeschlossen. Der Umgang mit Menschen macht Spaß und er ist kontaktfreudig. Die Gesellschaft anderer Menschen empfindet er als angenehm. Er führt gerne einmal ein lebhaftes Gespräche oder eine Diskussionen, auch wenn dies nicht gerade täglich der Fall ist. Dabei wundert er sich mitunter selbst darüber, wie schlagfertig er manch­mal in einer Unterhaltung sein kann. Er macht sich zu allem so ein paar eigenen Gedanken. Einfach nur die Meinungen und Ansichten anderer Zeitgenossen blind zu übernehmen, hält er für falsch. Andererseits weiß er eine abweichende Meinung auch zu schätzen und zu respektieren. Auch selbständiges Handeln ist Herr Peter Becker alles andere als fremd. Manchmal ist er allerdings dankbar dafür, wenn er von jemandem eine schwierige Entscheidung abgenommen bekommt. Die Freizeit gestaltet Herr Peter Becker sehr abwechslungsreich. Manchmal ist er besonders aktiv und pflegt Hobbys, die ihn aus seiner alltäglichen Umgebung von zu Hause wegführen. Ein anderes Mal erfreut er sich bewusst an den kleinen Dingen des Lebens und genießt die gewohnte Umgebung. Beruflich strebt er zwar nicht unbedingt nach einer Führungsposition in der absoluten Spitze. Aber so ganz unwichtig ist Herrn Peter Becker die Karriere nun auch wieder nicht. Dabei versucht er aber immer ganz bewusst zu vermeiden, dass diese Weltoffenheit und das berufliche Engagement nicht ausgerechnet auf Kosten der näheren Umgebung gehen. Das ist nicht immer einfach, aber bis jetzt hat er dieses Problem noch immer in den Griff bekommen. Denn er weiß genau, dass sich Familie und Freunde sonst schnell einmal vernachlässigt vorkommen, wenn er den beruflichen Aktivitäten offensichtlich stets den Vorrang einräumen würde. Er sollte bei dieser Mischung bleiben und dafür auch weiterhin dieselbe sorgfältige Aufmerksamkeit wie bisher aufbringen.

Abschließend ist es sicherlich noch interessant zu erfahren, welche geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen bei Herrn Peter Becker dominieren. Es geht bei dieser Thematik einfach um die Frage, ob er überwiegend männliche oder weibliche Verhaltensmuster zeigt. Das hat übrigens nichts damit zu tun, welchem Geschlecht er angehört. Vielmehr hängen diese Strömungen von der Erziehung und der per­sön­li­chen Einstellung gegenüber dem rauen Alltag ab. Jeder Mensch vereinigt also in sich verschiedene Tendenzen, die man teilweise als eher "weiblich" oder eher "männlich" bezeichnen könnte.

Bei Herrn Peter Becker herrschen weder männlichen noch weibliche Verhaltensmuster deutlich vor. Keine dieser Strömungen ist domi­nant, sondern beide halten sich grundsätzlich die Waage. Die Gründe dafür können zwar verschiedenen Ursprungs sein. Aber gerade deshalb ist es äußerst interessant, einmal genauer zu betrachten, warum er weder maskuline noch feminine Verhaltens­muster im alltäglichen Handeln favorisiert. Das kann einerseits daher rühren, dass er in der Kindheit nicht einseitig von solchen maskulinen oder femininen Verhaltensweisen geprägt wurde. Etwa wenn sich weder der Vater noch die Mutter sehr dominant verhalten haben. Daher können solche einseitigen Kindheits­erleb­nis­se bei Herrn Peter Becker auch im jetzigen alltäglichen Verhalten nicht einfach einseitig hervortreten oder zumindest unterbewusst das Handeln von Herrn Peter Becker einseitig bestimmen. Andererseits kann es auch einfach daran liegen, dass er sowohl manche maskulinen wie auch manche femininen Verhal­tens­weisen für richtig einschätzt, denen er täglich begegnet. Deshalb fühlt er sich nicht einseitig von ihnen angezogen, sondern richtet das Handeln dementsprechend nach der eigenen Mischung aus. Man könnte daher auch sagen, er hat sich aus beiden Gruppen jeweils die besten Verhaltensweisen angelernt, weil er diese aus der eigenen Sichtweise heraus als ganz besonders effizient und erfolgversprechend ansieht. Allerdings gibt es aber manchmal Ten­den­zen in die eine oder andere Richtung. Das ist auch sehr gut so, denn abhängig von der jeweiligen konkreten Lebenssituationen bringt manchmal die maskuline, manchmal die feminine Tendenz mehr Vorteile. Er ist daher in der Lage, sich individuell auf die günstigste Verhaltensweise einzustellen. Das kann Herr Peter Becker aber beispielsweise im Berufsalltag durchaus Vorteile auch bringen. Denn maskulin geprägte Menschen werden bevorzugt in Führungs­posi­tio­nen eingesetzt, weil man Ihnen von Beginn an mehr Engagement und Durch­set­zungs­vermögen zuschreibt. Ob er diesem Vertrauens­vor­schuss letztlich gerecht wird, muss er täglich aufs neue unter Beweis stellen. Jedenfalls versucht er nicht einseitig, das Glück nur aus dem beruflichen Alltag zu schöpfen. Denn er ist sich völlig darüber im klaren, dass man sein Glück auch im privaten Bereich suchen sollte. Und genau das tut er auch. Denn gerade hier gibt es für Herrn Peter Becker immer wieder viele tolle Dinge zu entdecken, die besondere Freude mit sich bringen. Ebenso wie er dies auch auf beruflichem Gebiet zu tun vermag. Und beide Bereiche so perfekt unter einen Hut zu bringen ist schon eine Kunst für sich.