Aphorismen


Wenn dich jemand zum Arsch macht, pups ihm ins Gesicht.

20.4.2012


Wer "alternativlos" sagt, ist einfallslos.
Soviel zum Totschlagwort, das unsere Politiker seit einiger Zeit verwenden.

8.3.2012


Der Mensch ist die Dornenkrone der Schöpfung.

8.3.2012


Die größte Verantwortung für die Gesundheit eines Patienten trägt der Patient selbst.
Er ist der einzige, der seinen Körper rund um die Uhr beobachten und beeinflussen kann.

10.5.2011


Laufen ist eine Religion. Wer sich durch ein bisschen Regen abhalten lässt, hat nicht den rechten Glauben®.
("ein bisschen" heißt, dass zwischen den Regentropfen gerade noch Luft zum Atmen ist.)

26.9.2002 in de.rec.sport.laufen, in einer Diskussion um Lauf bei Regen J/N


Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten, da gibt es genug Gegenwind, sondern vor Leuten, die eine faschistoide Haltung unter der Maske einer "guten" Ideologie ausleben.

Frei nach Adorno
22.7.2010, nach dem Besuch eines Forums, wo Alt-68er-Dämchen ihr Kaffeekränzchen mit gegenseitigen Streicheleinheiten pflegten, sich aber in eine verbale Schlägertruppe verwandelten, als jemand mit abweichender Meinung auftauchte.


Optimismus ist, wenn man kurz vor einer Augenoperation noch eine Staffelei mit Leinwänden und Farben kauft.

26.9.2009 kurz vor meiner OP am Grauen Star


Man muss die Menschen lieben – sonst erträgt man sie nicht.

26.9.2009, hab ich aber schon länger im Kopf


Den Bandwurm des Sponsors küssen.

21.7.2009 anlässlich Erfahrung mit einem Vereinsvorstand


Politiker und Manager gehören zur Hai Society.

18.2.2009 Anregung aus dem Frankenfasching


Man muss es positiv sehen: Wenn man die Würmer im Apfel als Vorkoster betrachtet, sieht die Sache schon ganz anders aus.

4.12.2008


Leider bringt man meist die zur Selbstverteidigung erforderliche Unhöflichkeit nicht auf.
Erst Recht dann, wenn einem jemand ständig "etwas Gutes tun" will.

17.9.2008


Zeige mir, wie Du Deine Mitarbeiter behandelst,
und ich sage Dir, welche Werte Du (wirklich) hast.

22.7.2008, Anlass: Ein Artikel im Süddeutsche Zeitung Magazin über die verlogene Werte-Prahlerei von Firmen


Eine gute Rache ist wie ein Gletscher – Eiskalt, langsam, nicht aufzuhalten.

14.6.2008, in Gedanken an meine letzten Vorgesetzten


Nur Schwächlinge können es sich nicht leisten, weich zu werden.

17.3.2008


Führungskräfte ermöglichen Leistung, erkennen sie und honorieren sie.
Vorgesetzte wollen Action, damit sie etwas sehen und selbst vorzeigen können.

7.3.2008, in Gedanken an meine letzten Vorgesetzten


Warum tragen Manager ständig dunkle Anzüge?
Je nun, das ist halt die Berufskleidung von Totengräbern.

30.10.2007, in Gedanken an die Nieten in Nadelstreifen und die Hedge-Fonds


Es gibt zwei magische Sätze mit je drei Worten.
Der erste treibt den Blutdruck kurzfristig auf 140, um ihn lang­fristig auf niedrigen Werten zu stabilisieren. (Die Zahlen beziehen sich auf normalgesunde Menschen)
Der zweite treibt ihn auf 180, um ihn auch langfristig in diesen Höhen zu halten.
Der erste heißt "Ich liebe dich",
der zweite heißt "Wir müssen reden".

März 2007


Unerfahrenheit ist kein Privileg Minderjähriger.
Menschen werden nicht mit Vollendung des 18. Lebensjahres allwissend.

März 2007


Management by chinese:
Unser Team besteht aus einem Affen, einem Adler, einem Esel und einem Fisch.
Wir brauchen gerade jemanden zur Bananenernte.
Der Fisch hat im Moment etwas Kapazität frei...

Januar 2007, Anlass: Eigener Eindruck von der Aufgabenverteilung in meiner letzten Abteilung.


Kaufleute sehen Risiken und suchen Ausreden, um nichts zu ändern.
Unternehmer sehen Chancen und suchen Lösungen.

Januar 2007, Anlass: Die Abwehrhaltung der Geschäftsleute in der Kandeler Hauptstraße gegen Parkplatzreduzierung und gegen Konkurrenzgeschäfte in Wörth


"Eigentlich kann ich nichts verändern."
sagte der Wassertropfen und sah nicht das Tal, das er mit seinen Brüdern ins Gebirge gefressen hatte.

Januar 2007


Ein Hund, der geprügelt wird, beißt auch die Hand, die ihn füttert.

8.11.06, angesichts Diskussionen über "Loyalität" und dem kontraproduktiven Verhalten meiner Vorgesetzten


Verglichen mit diesem Programmcode sind Spaghetti ein Kristallgitter.

Mai 2006, Betrachtung während meiner Arbeit


... wie die Marionette eines betrunkenen Puppenspielers.

April 2006, Anlass: So fühlte ich mich, als ich vom Chef von Aufgabe zu Aufgabe hin und her geschubst wurde, ohne Rücksicht auf Vernunft oder andere bereits anstehende wichtige Aufgaben.
Siehe auch den ersten Spruch ganz unten, mit dem diese Seite begann.


Gute Führungskräfte schreiten ein, wenn ihre Mitarbeiter schika­niert werden. Sie stärken ihren Mitarbeitern den Rücken, statt ihnen in den Rücken zu fallen.
Sonst sind sie keine Führungskräfte, sondern nur Vorgesetzte.

April 2006, Anlass: Mein Teilprojektleiter, der die Hosen voll hatte, weil ich mich gegen einen Vertriebsmann (siehe Spruch darunter) zur Wehr setzte.


Der Mann kommt mir vor wie eine Generalsgattin, die sich im Lazarett untersuchen lassen will, weil manchmal nachts ihr Hand­rücken juckt, während ringsherum Soldaten mit zerschmetterten Beinen auf ihre Operation warten.

Februar 2006, Anlass: Ein firmeninterner Kunde (Vertriebsmann), der wegen einer Bagatelle ein Riesentheater machte und erwartete, dass wir dafür wirklich wichtige Probleme liegenlassen.


... ein Anschlag auf meine vollschlanke Linie ...

Februar 2006


Du kommst mir vor, wie jemand, der beim Fensterputzen von der Leiter gefallen ist und darum nicht mehr Fenster putzen will – aber dafür Dachrinnen repariert.

Oktober 2005, Anlass:
An jemanden, der eine Beziehung aufgegeben hat – und schnell eine neue aufnahm.


Wer immer [hier beliebige gewerbliche Leistung einsetzen] gemacht hat, sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschlie­ßen und sich die Versicherungssumme gleich auszahlen lassen.

September 2005, Anlass: Gestaltung unseres neuen Großraumbüros


Viele wollen etwas haben, was sie lieben können.
Glücklich sind die, die lieben, was sie haben können.

Juli 2005


Man muss den Menschen nur Zeit lassen, Erfahrungen zu machen. Dann hört man plötzlich seine eigenen Ansichten aus Mündern, denen man das nicht zugetraut hätte.

Mai 2005, Anlass: Mein letzter Teilprojektleiter, der meine Ansichten oft bestritten, aber nach eingier Zeit selbst vertreten hat


Falten vermehren die Menge der Haut, die man streicheln kann.

Mai 2005


Sie trägt ihr Herz auf den Zähnen.

Mai 2005, Anlass: Als meine Frau so lachte, dass die Goldkrone sichtbar war.


Vorschriften sind Maßnahmen zur Verhinderung von Leistungen.

Mai 2005


Arbeit macht das Leben süß – aber zuviel Süßigkeiten sind ungesund.

Mai 2005


Wie steigert man Lüge?
Lüge – Meineid – Wahlversprechen

November 2004


Oft sagt ein Feedback mehr über den, der es gibt, als über den, der es bekommt.

November 2004, Anlass: Beurteilungsgespräch


Manche Chefs sind wie Mütter – sie haben immer was zu meckern.

November 2004, Anlass: Beurteilungsgespräch


Es ist viel einfacher und bequemer, Menschen in schwierigen Situa­tio­nen Vorschriften zu machen, als zu versuchen, sie zu ver­stehen und aus diesem Verständnis heraus Lösungen anzubieten, die diese Menschen akzeptieren und mittragen können.

Oktober 2004


"Sitten" haben nichts mit Recht oder Gerechtigkeit zu tun. Sonst bräuchte man den Begriff "sittenwidrig" nicht, sondern käme mit "rechtswidrig" und "ungerecht" aus.

Oktober 2004


Man kann Gehalt und Leistung auf zwei Arten in Einklang bringen: Entweder das Gehalt wird an die Leistung angepasst, oder die Leistung ...
Manche Chefs scheinen es nicht anders zu wollen.

August 2004


Ärzte, die ihren Patienten weder zuhören noch was erklären, sollten besser Tierärzte werden. Deren Patienten brauchen so was nicht.

August 2004, Anlass: Erfahrung mit dem Chirurgen M. in Kandel, nach meinem Wirbelbruch.


Political Correctness = Faschismus auf der Seite der "Guten".

Juli 2004


Männer, die sich von einer Frau alles gefallen lassen, handeln wie Co-Abhängige eines Alkoholikers – sie ersparen ihr, an sich zu arbeiten, und zementieren so die Probleme.

Juli 2004


Wer immer ein sauberes Hemd anhat, macht sich auch die Finger nicht schmutzig.
(Daran sollten meckernde Ehefrauen auch mal denken.)

Juli 2004


Brave Männer kommen in die Hölle, böse Männer kommen überall hin.

Juni 2004, Erfahrung in einer BRD, die immer mehr in die Fänge des Femifaschismus gerät


Die machen das nur immer komplizierter, damit man nicht mehr merkt, wenn sie einen bescheißen.

Juni 2004, Spontaner Ausruf beim Studium der neuen Regelungen für unsere Betriebsrente.


Selbst eine Frauenrechtlerin wählt nicht mehr rot-grün, wenn ihr Versorger seinen Job verloren hat.

Juni 2004


Niemand ist gebildet, solange er sich nicht in seiner Muttersprache verständlich ausdrücken kann.

Juni 2004
Wohlgemerkt: Verständlich. Eine perfekte Grammatik reicht nicht. Es kommt darauf an, Inhalte rüberzubringen. Wer sich was auf Grammatik und Sprachkenntnisse einbildet, ist wie ein Handwerker, der mit einer blitzsauberen modernen Werkstatt prahlt, aber kein brauchbares Teil anfertigen kann.


"Ein richtiger Mann muss alles können." – Bei dem Satz stell ich mit James Bond vor, wie er Socken stopft.

April 2004


Menschen kommen und gehen. Die Liebe bleibt.

März 2004


Besser ein gesunder und zufriedener Normalesser, als ein Rohköstler mit angeärgertem Magenleiden.

1999 in de.soc.familie.misc bei einer Diskussion mit einem fanatischen Rohköstler


Das haben Glaubensfanatiker und Glaubensgegner gemeinsam:
Sie scheuen die Konkurrenz der anderen Weltanschauung und möchten darum deren Anhängern die Meinungsäußerung unter­drücken.

Januar 2004


de.talk.romance ist eine Gruppe, in der Menschen, die gerade eine Lebenserfahrung machen, Rat suchen bei Menschen, die noch keine haben.

Dezember 2003


Wir brauchen keine Intellektuellen, sondern intelligente Menschen – das ist nicht dasselbe.

November 2003


Gott vergibt, der Zentralrat nie.

November 2003


Wer Selbstgespräche führt hat immer einen gleich intelligenten Gesprächspartner.

November 2003


Immer wieder kommt die Frage auf, ob es Leben auf dem Mars gibt.
Aber keiner fragt nach Leben auf dem Bounty.

November 2003
Wer sich mit Süßigkeiten nicht so auskennt: Das sind die Namen zweier Schokoriegel


Umorganisationen in Firmen haben den Zweck, die Führungskräfte zu beschäftigen, damit sie die Mitarbeiter nicht bei der produk­tiven Arbeit stören.

Oktober 2003


Virentauschbörse

Oktober 2003, für Öffentlicher Personennahverkehr


Mein Arbeitgeber möchte, dass man ihm gute Leute empfiehlt. Aber kann man guten Leuten meinen Arbeitgeber empfehlen?

Oktober 2003


Zur Freiheit gehört auch die Freiheit, selbst zu entscheiden, wo man auf sie verzichtet.

September 2003, Anlass: Der Kopftuchstreit 2003, aber auch schon Jahre zuvor die Diskussion über Sekten


Ich traue niemandem, nicht einmal mir selbst.

August 2003
Erklärung: Niemand ist perfekt. Selbst Menschen, die anständig, ehrlich, zuverlässig sind, machen Fehler. Und das versuche ich zu berücksichtigen, um Fehlerfolgen zu minimieren. Ist keine moralische Wertung, sondern ein rein praktisches Rezept.


Ich bin nicht dein Sklave oder Kettenhund, sondern will auch mal frei laufen.

August 2003, In einer Diskussion in d.t.r, Beschreibung der Gefühle, wenn die Partnerin klammert.


Man wird jeden Tag genau einen Tag älter. Was soll also das besondere Augenmerk auf Geburtstage? (Von besonderen Stichtagen wie z.B. Volljährigkeit mal abgesehen.)

August 2003


Wenn der andere am längeren Hebel sitzt heißt das nicht, dass der Hebel blockiert ist, sondern nur, dass du mehr Kraft brauchst.

Juni/Juli 2003


Grün und Rot macht Deutschland tot.

November 2002


Einstein war nicht normal
Kaspar Hauser war nicht normal
Hitler war nicht normal
Christus war nicht normal
"Normal" ist mittelmäßig, ist weder besonders schlecht, noch besonders gut.
"Normal" sein als erstrebenswert hin zu stellen finde ich beschränkt, weil es auch das Gute, die Eigeninitiative ausgrenzt.

31.10.2002, Anlass: Lambsdorffs Bemerkung über Möllemann: "Man fragt sich manchmal, ist der Mann bei all seiner Begabung, bei all seinem politischen Geschick, ist der normal?"


Nach über 10 Jahren Computertechnik müsten die Tastaturherstel­ler eigentlich gelernt haben, dass Tastaturen unten Abflusslöcher für den Kaffee brauchen.

September 2002, Anlass: Bei einem Kollegen streikte der PC, weil seine Tastatur randvoll mit Kaffee war.


Warum werden für Ansagen in Telefonanlagen etc. immer Frauen­stimmen benutzt?
Weil man von denen gewohnt ist, dass sie nur reden, und nicht zuhören?

September 2002


"Kinder an die Macht"? Wenn Kinder (oder Frauen) an der Macht wären, würden sie sich genauso bescheuert verhalten, wie unsere jetzigen Politiker. Es ist nicht Alter oder Geschlecht, sondern allein die Macht, die schlechte Charaktere ausbrechen lässt.

Juli 2002


Wer verzweifelten Menschen mit Gesetzen oder gar Moral kommt, drückt nur den Deckel etwas fester auf den Topf – bis er endgültig explodiert.

Juni 2002


Ob eine Partei wählbar ist entscheidet der Wähler – und nicht der Zentralrat der Juden.

Mai 2002, Anlass: Die Prügel für die FDP, nachdem Möllemann den Zentralrat kritisiert hatte.
Das gilt analog auch für andere Hätschelgruppen der Political Correctness.


Unsensibel ist nicht immer der, der ein Tabu bricht, sondern auch der, der ein Tabu mit Gewalt aufrechterhalten will, obwohl das Verfallsdatum abgelaufen ist.

Mai 2002


Es gibt keine Kampfhunde – nur Kampfhalter.

Mai 2002


Bei den Aufnahmen der Kernspintomographie sieht das Gehirn wie eine Walnuss aus.
Manchmal hab ich den Eindruck, dass es auch die gleiche Größe hat.

April 2002


Manche Männer kriechen den Emanzen hinten rein, weil sie glauben, dass es eine Abkürzung zur vorderen Öffnung ist.

April 2002


Ich weiß zwar nicht, was ich da mache, aber es funktioniert. Und das ist die Hauptsache.

Januar 2002, Bei der Arbeit mit einer neuen Programmiertechnik.


Liebe heilt Hiebe.

Januar 2002
Entscheidend für die Entwicklung eines Kindes ist weniger die Anzahl der Klapse, als die Menge der Liebe, die man ihm entgegenbringt. Eltern, denen aus Überforderung die Hand ausrutscht, sollten zwar für die Zukunft etwas ändern, aber sie sollten nicht aus Selbstzerknirschung neue Fehler machen sondern auf die Selbstheilungskräfte eines geliebten Kindes vertrauen.


Wir bekommen keine Verantwortung übertragen, wir werden nur verantwortlich gemacht.

Oktober-Dezember 2001


Wenn die Moschee niedriger sein muss, als die christliche Kirche, aber der Fernsehturm höher sein darf, dann weiß man, was in unse­rem Lande wichtig ist.

Oktober-Dezember 2001


Wenn ein Verstorbener nicht in seinen Werken oder den Herzen seiner Mitmenschen weiterlebt, ist auch ein Grabstein für die Katz und eine Trauerfeier nichts als Heuchelei. Von mir aus kann man meine Asche in den Wind streuen.

Oktober-Dezember 2001


Abenteuer ist nur ein romantischer Ausdruck für Schwierigkeiten.

Oktober-Dezember 2001, Erkenntnis nachdem wir uns auf dem Weg zu Freunden verfahren hatten.


Engagierte Mitarbeiter muss man nicht (mehr) motivieren.
Aber man muss sich davor hüten, die zu demotivieren.

Oktober-Dezember 2001


"Sie erinnern mich an meinen Vater" ist die netteste Art, einem Mann zu sagen, dass er als Mann aus dem Rennen ist.

September 2001


Lieber ein aktiver Alter, als ein seniler Senior.

September 2001, Anlass: Politisch korrekte Sprachregelung, die die Bezeichnung "Alte" verdammt und damit erst Recht Alte als "minderwertig und darum schutzbedürftig" markiert.


Toleranz bedeutet, dass man etwas duldet.Es bedeutet nicht, dass man auch darauf verzichten muss, die Dinge beim Namen zu nennen.

August 2001, Anlass: Diskussion mit Nikotinikern.


Sport im Fernsehen? Das erinnert mich an senile Greise, die anderen beim Sex zugucken, weil Sie es selbst nicht mehr können. Sportlich sein heißt: Selber machen.

August 2001


Entschuldige, dass ich versuche, die Gedanken einer Frau logisch zu ergründen.
Aber "Mission impossible" hat mich schon immer gereizt.

Juli 2001, Als ich in einer Newsgroup-Diskussion eine Feministin auf Widersprüche hinwies.


Es ist mir ziemlich egal, welcher Chef unter mir arbeitet.

Juli 2001


Kultur, Wissenschaft und Technik entwickeln sich ständig weiter. Unsere Aufgabe ist, den Kindern einerseits von dem Alten mitzu­geben, was immer noch brauchbar ist, und sie andererseits nicht daran zu hindern, das Neue zu nutzen – auch wenn wir irgendwann in das Stadium geraten, wo wir es nicht mehr verstehen.

Juni 2001


Mit Klischees lassen sich wunderbare Witze machen. Nur Pech, wenn man auf jemand trifft, der durch eigene Erfahrung (natürlich) oder durch politische Betätigung (künstlich) betroffen ist.

Mai 2001


Man darf die öffentliche Meinung nicht den Demagogen überlassen.

April 2001


Moral = Ethik ohne Hirn

April 2001


BSE ist für die Veganer der gleiche Segen, wie Aids für die Katho­liken: Es schenkt die Hoffnung, dass die Andersgläubigen ihre "gerechte" Strafe bekommen.

März 2001


Die deutsche Geschichte besteht nicht nur aus den Jahren 1933 – 1945

März 2001


Die Tasse Kaffee ist die weibliche Variante des Briefmarken­albums.

März 2001


Gesäßvioline / jemand vergesäßen

Februar 2001


Denken ist eine Krankheit. Aber wenn ich mich so umsehe, will ich gar nicht gesund sein.

Februar 2001


Wenn ein Gauner an ein wehrhaftes Opfer gerät und selbst Schaden nimmt, finden sich leicht Leute, die sich mitleidig auf die Seite des Gauners stellen.

Januar 2001


Gott schuf den Sex, der Teufel schuf die Heuchelei.

Januar 2001, Anlass: Die Proteste religiöser Eiferer gegen die erste Erotikmesse in Landau


Erst wenn TäterInnen befürchten müssen, durch öffentliche Diskussion ihres Verhaltens eigene Nachteile zu haben, werden sie sich etwas bremsen.

Januar 2001, Hintergrund: Es ging um Leute, die verbreitete Vorurteile (z.B. "Männer sind gewalttätig") ausnutzen, um sich durch Verleumdung Vorteile zu verschaffen (z.B. in einem Scheidungsverfahren).


Pietät und Takt ist – wenn man Dinge unter den Teppich kehrt, statt sie aufzuarbeiten.

Januar 2001


Warum werden immer Leute gesucht, die "jung und dynamisch" sind?
Was spricht eigentlich gegen "alt und dynamisch"?

Dezember 2000


Beleidigung ist definiert als "Verletzung der Ehre". Ich bin der Ansicht, dass die Ehre eines Menschen nicht verletzt werden kann durch das, was man über ihn sagt, sondern ausschließlich durch das, was er freiwillig tut. Ein Problem sind die Fassaden-Menschen, die Schlechtes tun und trotzdem einen guten Ruf haben wollen. Die gehen natürlich auf die Palme, wenn man eine unangenehme Wahrheit ausspricht. Und es gibt natürlich auch leichtgläubige Menschen, die ihnen auch noch zur Seite stehen.

Juni 2000


Die Würde des Menschen ist unantastbar – es sei denn, man denkt anders als die, die diesen Spruch ständig im Munde führen.

Juni 2000, Zum Nachsatz: Ich bin schon als "rechtsradikales Gesindel" bezeichnet worden, weil ich sagte, dass es nicht genügt Skinheads zu verteufeln, sondern man versuchen muss sie zu verstehen, um sie zu resozialisieren.


Erst wenn der letzte Vater entsorgt, das letzte Kind drogensüchtig und der letzte Mann kastriert worden ist, werdet Ihr merken, dass radikaler Feminismus nicht glücklich macht.

Mai 2000 oder früher


Feministinnen sind Leute, die Henker werden wollten, aber wegen ihres Geschlechts für diesen Beruf nicht zugelassen wurden.

Mai 2000 oder früher


Ein Pazifist ist ein Mensch, der zu Gewalttaten so lange schweigt, bis sich jemand findet, der dieser Gewalt entschlossen entgegen­tritt. Dann prangert der Pazifist den, der der Gewalt entgegentritt, als Gewalttäter an. (Vielleicht weil er durch die aktivere Konkur­renz am Verdrängen gehindert wird?)

Mai 2000 oder früher


Ich finde, das Herz muß das Ziel und die Kraft liefern, während der Verstand analysieren und Lebenserfahrung sammeln muß, um dann die besten Mittel und Wege zu finden. Beides muß sich ergänzen, zusammenarbeiten. Wenn eines das andere blockiert, kommen herzlose Automaten oder hirnlose Fanatiker heraus.

Mai 2000 oder früher


Intelligente Egoisten verhalten sich sozial.

Mai 2000 oder früher, Artikel zum Thema


Gute-Nacht-Geschichten dienen dazu, daß die Eltern beim Vorle­sen einschlafen, damit die Kinder ungestört weiter spielen können.

Mai 2000 oder früher


Die Würde eines Menschen hängt weniger davon ab, wie er behan­delt wird, als wie er auf die Behandlung durch seine Mitmenschen reagiert. Menschen haben auch unter widrigsten Umständen (Sklaverei, KZ...) Würde bewahrt. Auf der anderen Seite finde ich Despoten trotz des Theaters, das ihre Speichellecker veranstalten, keineswegs würdevoll.

Mai 2000 oder früher


Die erfolgloseste Bitte ist die, die man gar nicht erst ausspricht.

Mai 2000 oder früher


Männer werden nicht als Machos geboren.
Sie werden erst durch Erfahrungen dazu gemacht.

Mai 2000 oder früher


Die schlimmsten Machos sind ehemalige neue Männer, die dahinter­gekommen sind, daß ihre neuen Eigenschaften nur dazu dienen, sie noch besser auszunützen.

Mai 2000 oder früher


Wer in Gegenwart anderer furzt ist immer noch höflicher, als einer, der in Gegenwart anderer raucht. Stinken tut zwar beides, aber die Gase eines Furzes sind wenigstens nicht krebserregend.

Mai 2000 oder früher


In Deutschland ist man am Besten (in dieser Reihenfolge) eine Frau, ein Ausländer, ein Tier, ein Auto, ein Kind und dann erst ein Mann (aber um Himmels Willen kein Vater).

Mai 2000 oder früher


Ein guter Hahn wird selten fett,
wenn er 'ne gute Henne hätt.

Mai 2000 oder früher


Es wäre leichter zu ertragen, wie eine Schachfigur hin und her geschoben zu werden, wenn man wenigstens das Gefühl hätte, daß es Großmeister sind, die da schieben.

Mai 2000 oder früher